The National Times - Mexiko geht ersten Schritt zur Verstaatlichung von Lithium-Vorkommen

Mexiko geht ersten Schritt zur Verstaatlichung von Lithium-Vorkommen


Mexiko geht ersten Schritt zur Verstaatlichung von Lithium-Vorkommen
Mexiko geht ersten Schritt zur Verstaatlichung von Lithium-Vorkommen / Foto: © AFP

In Mexiko hat das Parlament einen ersten Schritt in Richtung Verstaatlichung der reichhaltigen Lithium-Vorkommen des Landes unternommen. Das Abgeordnetenhaus beschloss am Montag eine Änderung des Bergbaugesetzes, wonach die Vorkommen künftig als nationales Erbe gelten und Konzessionen für den Abbau an private Unternehmen verboten werden sollen. Der Senat muss noch zustimmen.

Textgröße ändern:

Mexiko verfügt über bedeutende Lithium-Vorkommen insbesondere im Bundesstaat Sonora im Norden des Landes. Das Leichtmetall spielt eine wichtige Rolle bei der Herstellung von Batterien, die beispielsweise in Elektroautos verbaut werden.

Im Abgeordnetenhaus wurde die Reform des Bergbaugesetzes mit den Stimmen der Mehrheit des linksgerichteten Präsidenten Andres Manuel Lopez Obrador verabschiedet. 298 der 500 Abgeordneten im Abgeordnetenhaus stimmten für das Gesetz. Auch der mexikanische Senat muss der Regelung zustimmen, hier verfügt die Partei von Obrador ebenfalls über eine Mehrheit. Vorgängerregierungen hatten in Mexiko insgesamt acht Konzessionen zum Lithium-Abbau an Privatunternehmen vergeben, diese sollen auch weiterhin gültig bleiben.

T.Allen--TNT

Empfohlen

Studie offenbart Gewinne des niederländischen Königshauses durch Kolonialismus

Der niederländische König Willem-Alexander hat sich am Freitag zutiefst beeindruckt von den Ergebnissen einer Studie über die Profite des Königshauses aus Kolonialismus und Sklaverei gezeigt. Die vom König 2022 in Auftrag gegebene Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass das Königshaus den Kolonialismus über Jahrhunderte als rechtmäßige Quelle der Bereicherung für das Land betrachtete.

Macron: G7 geben bis zu 100 Millionen Barrel Diesel und Rohöl frei

Die G7-Länder haben sich auf die Freigabe von bis zu 100 Millionen Barrel Diesel und Rohöl geeinigt. Dies solle in den kommenden vier Monaten geschehen, erklärte der französische Präsident Emmanuel Macron anlässlich einer Videokonferenz der G7-Vertreter zur Energiekrise am Freitag. US-Präsident Donald Trump hatte die europäischen Partner zur Freigabe von Reserven gedrängt, um die Verbraucherpreise zu senken.

Spanisches Parlament lehnt Regierungspläne gegen Wohnungsnot ab 

Das spanische Parlament hat die Vorhaben der Regierung zur Bekämpfung der Wohnungsnot zurückgewiesen. In zwei getrennten Abstimmungen am Freitag verweigerte die Mehrheit der Abgeordneten den beiden vom Kabinett von Ministerpräsident Pedro Sánchez auf den Weg gebrachten Dekreten die erforderliche Zustimmung. In Spanien finden seit Tagen Proteste gegen die hohen Mieten und den Wohnungsmangel statt, die Regierung hatte den Menschen daher Verbesserungen beim Mieterschutz zugesagt.

G7 beraten über hohe Treibstoffpreise - EU "bereit" für gemeinsames Handeln

Vor dem Hintergrund steigender Treibstoffpreise und Druck aus den USA beraten die Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten über ein gemeinsames Vorgehen. Die Videokonferenz am Freitagnachmittag fand auf Initiative des französischen Präsidenten Emmanuel Macron statt, wie das Präsidialamt in Paris mitteilte. Die EU hatte zuvor Bereitschaft für ein gemeinsames Handeln im Rahmen der Internationalen Energieagentur (IEA) signalisiert. Die Bundesregierung mahnte eine besonnene Reaktion an: "Es gilt jetzt, die Märkte nicht weiter zu verunsichern", sagte Vize-Regierungssprecher Sebastian Hille in Berlin.

Textgröße ändern: