The National Times - In Frankreich wird Herkunftsbezeichnung für die meisten Fleischsorten Pflicht

In Frankreich wird Herkunftsbezeichnung für die meisten Fleischsorten Pflicht


In Frankreich wird Herkunftsbezeichnung für die meisten Fleischsorten Pflicht
In Frankreich wird Herkunftsbezeichnung für die meisten Fleischsorten Pflicht

In Frankreich müssen vom 1. März an in Restaurants und Kantinen die meisten Fleischsorten mit Herkunfts- und Aufzuchtland ausgezeichnet werden. Eine entsprechende Vorschrift wurde am Donnerstag im Amtsblatt veröffentlicht. Bislang musste lediglich bei Rindfleisch die Herkunft angegeben werden. Das war eine Folge der Rinderwahn-Krise und galt seit 2002. Künftig sind auch Geflügel, Schweine- und Schaffleisch betroffen.

Textgröße ändern:

Französische Züchter hatten sich seit langem für die Kennzeichnung eingesetzt. Landwirtschaftsminister Julien Denormandie will auf diese Weise auch auf eine regionalere und gesündere Ernährung hinwirken. "Wenn die Hühnerbrust aus Brasilien oder der Ukraine kommt, wird das vielleicht das Kaufverhalten der Verbraucher ändern", sagte er kürzlich in der Nationalversammlung. In Kantinen sei derzeit etwa die Hälfte des Fleisches importiert.

S.Clarke--TNT

Empfohlen

Importabhängigkeit bei Seltenen Erden aus China etwas zurückgegangen

Deutschland hat im vergangenen Jahr seine Abhängigkeit von China bei der Lieferung Seltener Erden etwas reduziert - die Menge ist aber weiterhin sehr hoch. 2025 bezog Deutschland 55,4 Prozent seiner Importe Seltener Erden aus China - 2024 waren es noch 65,4 Prozent gewesen, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Das zweitwichtigte Lieferland war demnach Österreich mit einem Anteil von 20 Prozent.

Kretschmer kritisiert Koalitionsbeschlüsse scharf: 1000-Euro-Entlastung "Hohn"

Sachsens CDU-Ministerpräsident Michael Kretschmer hat die Beschlüsse der Bundesregierung zur Entlastung der Bürgerinnen und Bürger bei den Spritpreisen scharf kritisiert. Im ZDF-"Morgenmagazin" kritisierte er dabei am Dienstag das Auftreten der Regierung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) auch grundsätzlich. "Ich erlebe eine Koalition in Berlin, die sich nicht einig ist." Die Regierung gebe dem Land keine Führung. "Das beunruhigt mich sehr."

Chinas Exporte schwächeln - Importe wegen hoher Energiepreise im März gestiegen

Chinas Exporte sind im März auch wegen des Iran-Kriegs weniger stark gestiegen als erwartet. Nach einem kräftigen Wachstum in den Monaten Januar und Februar von mehr als 20 Prozent legten die Ausfuhren im vergangenen Monat lediglich um 2,5 Prozent im Vorjahresvergleich zu, wie der chinesische Zoll am Dienstag mitteilte. Analysten hatten ein Plus von fast neun Prozent erwartet.

IWF stellt Weltwirtschaftsausblick vor: Perspektiven durch Iran-Krieg eingetrübt

Der Internationale Währungsfonds (IWF) stellt am Dienstag in Washington (9.00 Uhr Ortszeit, 15.00 Uhr MESZ) seinen Bericht zu den Perspektiven der Weltwirtschaft in diesem und im kommenden Jahr vor. Die Aussichten haben sich nach Angaben von IWF-Chefin Kristalina Georgieva durch den Energiepreisschock im Iran-Krieg deutlich eingetrübt.

Textgröße ändern: