The National Times - Tesla-Gründer Musk weiht mit "Rodeo" neue Fabrik in Texas ein

Tesla-Gründer Musk weiht mit "Rodeo" neue Fabrik in Texas ein


Tesla-Gründer Musk weiht mit "Rodeo" neue Fabrik in Texas ein
Tesla-Gründer Musk weiht mit "Rodeo" neue Fabrik in Texas ein

Tesla-Gründer Elon Musk hat seine neue Fabrik im US-Bundesstaat Texas mit einem schillernden "Cyber-Rodeo" eingeweiht. "Dies ist die fortschrittlichste Autofabrik, die die Erde je gesehen hat", verkündete Musk am Donnerstag (Ortszeit) vor einer jubelnden Menge im Inneren der Fabrik bei Austin. Auf der Baustelle wurde so viel Stahl verbaut wie bei "drei Pentagons", sagte Musk mit Verweis auf das ikonische Gebäude des US-Verteidigungsministeriums.

Textgröße ändern:

Musk begrüßte die Gäste im Cowboy-Look mit Hut und Sonnenbrille. Rote und blaue Lampen - die Farben der texanischen Flagge - strahlten die ausgestellten Produktionsmaschinen und Autos an. Draußen vor der riesigen Halle waren Fahrzeuge im Muster der texanischen Flagge geparkt.

Musks hatte Ende vergangenen Jahres bereits den Tesla-Firmensitz nach Texas verlegt. Der Umzug in den konservativen Bundesstaat wird von einigen Beobachtern als Abkehr vom liberalen Geist des Silicon Valley in Kalifornien angesehen, wo Musk seinen Aufstieg begründet hatte. Der Staat ist für die Ölindustrie und Pickups bekannt - nicht gerade das klassische Umfeld von Tesla-Kunden.

Zuletzt war der reichste Mann der Welt aber vermehrt mit den kalifornischen Behörden aneinandergeraten. Diese hatten gegen seinen Protest während der Corona-Pandemie sein Werk in Fremont geschlossen. Die Behörden untersuchen auch Diskriminierungsvorwürfe von Tesla-Mitarbeitern dort.

Am neuen Standort erklärte Musk seinen Zuhörern, dass Tesla in Kalifornien weiter expandieren wollte, dort aber keinen Platz mehr habe. "Wir brauchten einen Ort, an dem wir wirklich groß sein konnten, und es gibt keinen anderen Ort, der so ist wie Texas", sagte Musk, der für den Bau der Fabrik mehr als 60 Millionen Dollar Steuervergünstigungen erhalten hatte und zudem weniger Einkommen- und Unternehmensteuern zahlen muss.

Die Anlage ist bereits seit Ende vergangenen Jahres in Betrieb. Es ist die fünfte und größte sogenannte Gigafactory des Autobauers bislang. Dort werden sowohl Batterien als auch Fahrzeuge auf einem Gelände so groß wie hundert Fußballfelder produziert. Tesla hat auch einen Standort in Grünheide nahe Berlin.

Musk sagte, dass die Erhöhung der Produktion bestehender Modelle für Tesla in diesem Jahr Priorität habe. "Wir werden in wirklich großem Maßstab produzieren", sagte Musk.

Neben den bewährten Modellen will der Seriengründer in Austin aber auch an Zukunftsprojekten arbeiten. So gebe es "eine Chance", die Produktion seines humanoiden Roboters "Optimus" kommendes Jahr in Austin zu beginnen. Der Roboter werde alles tun, was Menschen nicht tun wollen, behauptete Musk. "Wir werden auch dafür sorgen, dass er sicher ist, kein 'Terminator'-Zeug", versicherte Musk in Anspielung auf den erfolgreichen Actionfilm über Killer-Roboter.

D.Cook--TNT

Empfohlen

Bundeskanzler Merz reist nach Indien

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bricht am Sonntag zu seinem ersten Besuch in Indien seit seinem Amtsantritt auf. Zugleich ist es die erste Asien-Reise des Kanzlers - nach China soll es einige Wochen später gehen. Offiziell empfangen wird Merz am Montag von Indiens Premierminister Narendra Modi in Ahmedabad. Am Dienstag geht es weiter in die Industriemetropole Bangalore. Merz wird von einer großen Wirtschaftsdelegation begleitet.

Kämpfe in Aleppo: Syrische Armee verkündet Ende des Einsatzes gegen Kurden

Nach tagelangen Gefechten mit kurdischen Kämpfern in der syrischen Großstadt Aleppo hat die syrische Armee nach eigenen Angaben ihren Einsatz in der letzten kurdischen Hochburg der Stadt beendet. Reporter der Nachrichtenagentur AFP hörten am Samstagnachmittag noch vereinzelt Schüsse im umkämpften Stadtteil Scheich Maksud. Später sahen sie mindestens fünf eskortierte Busse, die kurdische Kämpfer wegbrachten.

Bahn-Chaos wegen Eiswetters hält an - kaum Fernzüge in Norddeutschland

Der Bahnverkehr in Norddeutschland ist auch am Samstag infolge des Wintersturms "Elli" stark eingeschränkt geblieben. Die meisten Fernverkehrsverbindungen der Deutschen Bahn wurden weiterhin nicht bedient und sollen erst am Sonntag wieder aufgenommen werden. Insbesondere rund um Hannover sowie in Schleswig-Holstein gab es nach Angaben der Deutschen Bahn nach wie vor Probleme.

Bahnverkehr in Norddeutschland bleibt bis Sonntag stark eingeschränkt

Der Fernverkehr der Deutschen Bahn in Norddeutschland bleibt infolge des Wintersturms "Elli" noch bis mindestens Sonntag stark eingeschränkt. "Schneeverwehungen machen bereits geräumte Gleise wieder unbefahrbar und weitere Räum- und Erkundungsfahrten nötig", erklärte die Bahn am Samstag. "Weiterhin sind Weichen eingefroren und blockiert." Insbesondere rund um Hannover sowie in Schleswig-Holstein gab es demnach weiterhin Probleme.

Textgröße ändern: