The National Times - Verdi und Lufthansa setzen nach Streik des Bodenpersonals Tarifgespräche fort

Verdi und Lufthansa setzen nach Streik des Bodenpersonals Tarifgespräche fort


Verdi und Lufthansa setzen nach Streik des Bodenpersonals Tarifgespräche fort
Verdi und Lufthansa setzen nach Streik des Bodenpersonals Tarifgespräche fort / Foto: © AFP

Nach dem erneuten Streik des Bodenpersonals setzen die Gewerkschaft Verdi und die Lufthansa am Mittwoch in Frankfurt am Main ihre Tarifgespräche fort (12.00 Uhr). Der Streik an sieben deutschen Flughäfen sollte noch bis Mittwochmorgen 07.10 Uhr dauern - die Lufthansa strich deshalb den Großteil ihrer Flüge an den betroffenen Airports.

Textgröße ändern:

Die Gewerkschaft verhandelt für 25.000 Lufthansa-Beschäftigte am Boden und fordert 12,5 Prozent mehr Geld und eine Inflationsausgleichsprämie. Die Lufthansa bot nach eigenen Angaben zuletzt bei einer deutlich längeren Laufzeit als von Verdi gefordert zehn Prozent mehr Geld sowie einen Inflationsausgleich. Verdi rechnet am Mittwoch mit einer "langen Verhandlungsnacht".

Ebenfalls ab Mittwoch setzt Verdi die Tarifgespräche mit dem Arbeitgeberverband BDLS für die bundesweit rund 25.000 Beschäftigten im Luftsicherheitsbereich fort. Sie sind in der Fluggastkontrolle, in der Personen- und Warenkontrolle, in der Frachtkontrolle und in Servicebereichen tätig. Hier hatte es ebenfalls Anfang Februar Streiks gegeben.

S.Lee--TNT

Empfohlen

Tausende demonstrieren nach Zwangsräumung von 87-Jähriger in Madrid

Wenige Tage nach der Zwangsräumung einer 87-Jährigen in Madrid haben tausende Menschen in der spanischen Hauptstadt für bezahlbaren Wohnraum und mehr Mieterschutz demonstriert. Bilder davon, wie Maricarmen Abascal am Mittwoch auf einer Trage aus ihrer Wohnung geholt wurde, haben die Debatte um bezahlbaren Wohnraum in Spanien neu entfacht. "Du könntest die nächste Maricarmen sein" und "Keine einzige Maricarmen mehr", hieß es auf Bannern bei der Demonstration am Samstag.

Französischer Atomreaktor Flamanville für Arbeiten ein Jahr vom Netz

Zum Austausch eines defekten Reaktordeckels hat der Stromkonzern EDF den Druckwasser-Atomreaktor im französischen Flamanville am Samstag für knapp ein Jahr vom Netz genommen. Es ist zugleich der Beginn einer größeren Routinekontrolle des Ende 2024 in Betrieb genommenen Reaktors, wie EDF mitteilte.

KI: China "respektiert" Trumps Wortwahl "Superintelligenz"

Die chinesische Regierung "respektiert" nach eigenen Angaben die Wortwahl von US-Präsident Donald Trump, der statt "Künstlicher Intelligenz" künftig den Ausdruck "Superintelligenz" verwenden will. Peking messe der Übernahme des Begriffs durch Trump "Bedeutung bei", erklärte das chinesische Außenministerium am Samstag. Alle Parteien sollten im KI-Bereich den "Austausch verstärken" und "nach einem Konsens suchen".

Verkehrsminister Bilger unzufrieden mit Sanierungstempo der Bahn

Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) ist unzufrieden mit dem Sanierungstempo der Bahn. "Mit der bisherigen Umsetzung der Korridorsanierungen – dem Modernisieren von Gleisen, Weichen, Bahn- und Sicherheitstechnik – bin ich überhaupt nicht zufrieden", sagte Bilger dem "Spiegel". "Man kann niemandem erklären, warum Pendlerstrecken so lange gesperrt werden und die Situation danach noch immer nicht besser ist."

Textgröße ändern: