The National Times - Französischer Autozulieferer Forvia will 10.000 Stellen in Europa streichen

Französischer Autozulieferer Forvia will 10.000 Stellen in Europa streichen


Französischer Autozulieferer Forvia will 10.000 Stellen in Europa streichen
Französischer Autozulieferer Forvia will 10.000 Stellen in Europa streichen / Foto: © AFP/Archiv

In der europäischen Automobilbranche stehen die Zeichen weiter auf Stellenabbau: Der französische Zulieferer Forvia hat angekündigt, bis zum Jahr 2028 in Europa 10.000 Arbeitsplätze zu streichen. Der beabsichtigte Stellenabbau werde in unterschiedlichem Ausmaß "alle Standorte betreffen", sagte Forvia-Finanzchef Olivier Durand bei einer Pressekonferenz am Montag.

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"Der europäische Markt ist rückläufig", erklärte Durand zur Begründung. Zudem gebe es "eine Reihe von Standorten, die nicht mit voller Kapazität arbeiten", fügte er hinzu. Der Stellenabbau zielt demnach insbesondere auf eine Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens ab; bis 2028 sollen jährliche Einsparungen in Höhe von 500 Millionen Euro erreicht werden.

Forvia beschäftigte in Europa Ende 2023 rund 75.500 Menschen, hauptsächlich in Frankreich, aber auch in Deutschland, Polen, Tschechien und Spanien. Der früher unter dem Namen Faurecia bekannte Zulieferer, der 2021 den deutschen Zulieferer Hella übernommen hatte, ist insbesondere auf die Herstellung von Innenausstattungen, Scheinwerfern und Auspuffanlagen spezialisiert. Die Pläne der Konzernleitung sollen nun ab Montag den Gewerkschaften vorgelegt werden.

Im vergangenen Jahr hatte Forvia einen Gewinn von 222 Millionen Euro bei einem Umsatz von 27,2 Milliarden Euro erzielt. Für 2024 strebt der Konzern einen Umsatz zwischen 27,5 und 28,5 Milliarden Euro an.

S.Cooper--TNT

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