The National Times - Verkehrsminister Wissing: Vorerst genug Geld für Bahnsanierung vorhanden

Verkehrsminister Wissing: Vorerst genug Geld für Bahnsanierung vorhanden


Verkehrsminister Wissing: Vorerst genug Geld für Bahnsanierung vorhanden
Verkehrsminister Wissing: Vorerst genug Geld für Bahnsanierung vorhanden / Foto: © AFP

Für die nächste Zeit ist laut Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) genug Geld für die geplante Bahnsanierung vorhanden. "Für das Jahr 2024 haben wir die Mittel, die wir brauchen. Mehr könnte auch nicht verbaut werden", sagte Wissing dem Nachrichtenportal Web.de. Das Generalsanierungsprogramm beginnt demnach planmäßig mit der Vollsperrung der Riedbahn zwischen Frankfurt und Mannheim ab diesem Sommer.

Textgröße ändern:

Bis 2030 sollen 40 zentrale Bahnstrecken grundsaniert werden. Anders als bislang soll dies nicht im laufenden Betrieb passieren sondern während einer jeweils mehrmonatigen Vollsperrung. Das hat zwar kurzfristig große Beeinträchtigungen für den Bahnverkehr zur Folge, sei aber effizienter, argumentiert Wissing.

Das Sanierungsprogramm wird allerdings von der Haushaltskrise beeinträchtigt. Wegen des Karlsruher Urteils zum Klima- und Transformationsfonds fehlen Milliardenmittel. Die Bundesregierung hat unter anderem zum Stopfen der Lücken beim Bahnausbau Aktien der Deutschen Post verkauft.

Mit Blick auf die Klimaziele der Bundesregierung will Verkehrsminister Wissing vor allem auch auf einen klimaneutralen Individualverkehr setzen. Nach dem Auslaufen der E-Auto-Förderung sei er in Gesprächen mit der Industrie dazu, "wie Menschen günstiger Zugang zu E-Mobilität bekommen", sagte er dem Portal.

Kritik an den wiederholten Blockaden seiner Partei innerhalb der Bundesregierung wies der FDP-Politiker zurück. "Ich bin nicht derjenige, der zankt." Vielmehr wolle er "Brücken bauen" - etwa die neue Rheinbrücke zwischen Leverkusen und Köln, die am vergangenen Wochenende für den Autoverkehr freigegeben wurde.

P.Murphy--TNT

Empfohlen

Tausende demonstrieren nach Zwangsräumung von 87-Jähriger in Madrid

Wenige Tage nach der Zwangsräumung einer 87-Jährigen in Madrid haben tausende Menschen in der spanischen Hauptstadt für bezahlbaren Wohnraum und mehr Mieterschutz demonstriert. Bilder davon, wie Maricarmen Abascal am Mittwoch auf einer Trage aus ihrer Wohnung geholt wurde, haben die Debatte um bezahlbaren Wohnraum in Spanien neu entfacht. "Du könntest die nächste Maricarmen sein" und "Keine einzige Maricarmen mehr", hieß es auf Bannern bei der Demonstration am Samstag.

Französischer Atomreaktor Flamanville für Arbeiten ein Jahr vom Netz

Zum Austausch eines defekten Reaktordeckels hat der Stromkonzern EDF den Druckwasser-Atomreaktor im französischen Flamanville am Samstag für knapp ein Jahr vom Netz genommen. Es ist zugleich der Beginn einer größeren Routinekontrolle des Ende 2024 in Betrieb genommenen Reaktors, wie EDF mitteilte.

KI: China "respektiert" Trumps Wortwahl "Superintelligenz"

Die chinesische Regierung "respektiert" nach eigenen Angaben die Wortwahl von US-Präsident Donald Trump, der statt "Künstlicher Intelligenz" künftig den Ausdruck "Superintelligenz" verwenden will. Peking messe der Übernahme des Begriffs durch Trump "Bedeutung bei", erklärte das chinesische Außenministerium am Samstag. Alle Parteien sollten im KI-Bereich den "Austausch verstärken" und "nach einem Konsens suchen".

Verkehrsminister Bilger unzufrieden mit Sanierungstempo der Bahn

Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) ist unzufrieden mit dem Sanierungstempo der Bahn. "Mit der bisherigen Umsetzung der Korridorsanierungen – dem Modernisieren von Gleisen, Weichen, Bahn- und Sicherheitstechnik – bin ich überhaupt nicht zufrieden", sagte Bilger dem "Spiegel". "Man kann niemandem erklären, warum Pendlerstrecken so lange gesperrt werden und die Situation danach noch immer nicht besser ist."

Textgröße ändern: