The National Times - 18 statt sechs Euro: Paris stimmt über höhere Parkgebühren für Geländewagen ab

18 statt sechs Euro: Paris stimmt über höhere Parkgebühren für Geländewagen ab


18 statt sechs Euro: Paris stimmt über höhere Parkgebühren für Geländewagen ab
18 statt sechs Euro: Paris stimmt über höhere Parkgebühren für Geländewagen ab / Foto: © AFP/Archiv

Die Einwohner von Paris haben am Sonntag über eine Verdreifachung der Parkgebühren für Geländewagen von Besuchern abgestimmt. 1,3 Millionen Bürger waren aufgerufen, "für oder gegen die Einführung eines speziellen Tarifs" für das Parken jener Auto-Kategorie abzustimmen, die Bürgermeisterin Anne Hidalgo als "laut, platzraubend und umweltschädigend" beschreibt. Die Parkgebühren für eine Stunde in der Innenstadt würden von sechs auf 18 Euro steigen, in Außenbezirken auf zwölf Euro.

Textgröße ändern:

Zur Abstimmung müssen sich die Einwohner der Hauptstadt persönlich in eines von 38 Wahlbüros begeben. Im Rathaus des 20. Arrondissements hatten kurz nach Öffnung des Wahlbüros bereits 20 Menschen ihre Stimme abgegeben, wie ein AFP-Journalist berichtete. Bei einer ähnlichen Abstimmung über E-Leihroller im vergangenen April lag die Wahlbeteiligung bei sieben Prozent.

Das Verbot würde für Autos ab 1,6 Tonnen und E-Autos ab zwei Tonnen Gewicht gelten. "Je größer die Autos, desto mehr verschmutzen sie die Umwelt", hatte Hidalgo im Dezember den Schritt begründet. Die Opposition und die Autolobby werfen der sozialistischen Bürgermeisterin Manipulation vor. Die Autos der Pariser wären von der Erhöhung nämlich nicht betroffen, die höheren Gebühren würden nur auf Besucher zutreffen.

Q.Marshall--TNT

Empfohlen

Tausende demonstrieren nach Zwangsräumung von 87-Jähriger in Madrid

Wenige Tage nach der Zwangsräumung einer 87-Jährigen in Madrid haben tausende Menschen in der spanischen Hauptstadt für bezahlbaren Wohnraum und mehr Mieterschutz demonstriert. Bilder davon, wie Maricarmen Abascal am Mittwoch auf einer Trage aus ihrer Wohnung geholt wurde, haben die Debatte um bezahlbaren Wohnraum in Spanien neu entfacht. "Du könntest die nächste Maricarmen sein" und "Keine einzige Maricarmen mehr", hieß es auf Bannern bei der Demonstration am Samstag.

Französischer Atomreaktor Flamanville für Arbeiten ein Jahr vom Netz

Zum Austausch eines defekten Reaktordeckels hat der Stromkonzern EDF den Druckwasser-Atomreaktor im französischen Flamanville am Samstag für knapp ein Jahr vom Netz genommen. Es ist zugleich der Beginn einer größeren Routinekontrolle des Ende 2024 in Betrieb genommenen Reaktors, wie EDF mitteilte.

KI: China "respektiert" Trumps Wortwahl "Superintelligenz"

Die chinesische Regierung "respektiert" nach eigenen Angaben die Wortwahl von US-Präsident Donald Trump, der statt "Künstlicher Intelligenz" künftig den Ausdruck "Superintelligenz" verwenden will. Peking messe der Übernahme des Begriffs durch Trump "Bedeutung bei", erklärte das chinesische Außenministerium am Samstag. Alle Parteien sollten im KI-Bereich den "Austausch verstärken" und "nach einem Konsens suchen".

Verkehrsminister Bilger unzufrieden mit Sanierungstempo der Bahn

Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) ist unzufrieden mit dem Sanierungstempo der Bahn. "Mit der bisherigen Umsetzung der Korridorsanierungen – dem Modernisieren von Gleisen, Weichen, Bahn- und Sicherheitstechnik – bin ich überhaupt nicht zufrieden", sagte Bilger dem "Spiegel". "Man kann niemandem erklären, warum Pendlerstrecken so lange gesperrt werden und die Situation danach noch immer nicht besser ist."

Textgröße ändern: