The National Times - Statistikamt warnt vor Überalterung der Fahrer und Fahrerinnen von Bus und Tram

Statistikamt warnt vor Überalterung der Fahrer und Fahrerinnen von Bus und Tram


Statistikamt warnt vor Überalterung der Fahrer und Fahrerinnen von Bus und Tram
Statistikamt warnt vor Überalterung der Fahrer und Fahrerinnen von Bus und Tram / Foto: © AFP

Auch mit Blick auf den politisch gewollten Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs hat das Statistische Bundesamt vor einer Überalterung der Fahrer und Fahrerinnen von Bussen und Straßenbahnen gewarnt. "Im Jahr 2022 waren rund 40 Prozent der Fahrerinnen und Fahrer von Bussen und Bahnen 55 Jahre und älter", erklärte die Wiesbadener Behörde am Freitag. Im Schnitt aller Erwerbstätigen hat diese Altersgruppe demnach nur einen Anteil von knapp 26 Prozent.

Textgröße ändern:

Den Angaben zufolge fehlt der Nachwuchs. Nur 14 Prozent der Tram- und Busfahrer sind unter 35 Jahre alt. Allgemein liegt der Anteil der 15- bis 34-Jährigen mit gut 30 Prozent mehr als doppelt so hoch. "Unterrepräsentiert sind in der Berufsgruppe neben jungen Menschen auch Frauen mit einem Anteil von 15 Prozent", erklärten die Statistiker.

Überdurchschnittlich viele Fahrer und Fahrerinnen von Bussen und Straßenbahnen (24 Prozent) haben den Angaben zufolge hingegen eine ausländische Staatsangehörigkeit. Allgemein liegt der Anteil bei 14 Prozent der Erwerbstätigen.

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat für Freitag in allen Bundesländern außer Bayern zum Streik im öffentlichen Nahverkehr aufgerufen. Kernanliegen der Gewerkschaft in den Tarifverhandlungen sind die Arbeitsbedingungen und insbesondere eine Absenkung der Wochenarbeitszeit. Nur so könne der Beruf attraktiver gemacht und dem Fachkräftemangel begegnet werden, argumentiert sie.

A.Little--TNT

Empfohlen

Tausende demonstrieren nach Zwangsräumung von 87-Jähriger in Madrid

Wenige Tage nach der Zwangsräumung einer 87-Jährigen in Madrid haben tausende Menschen in der spanischen Hauptstadt für bezahlbaren Wohnraum und mehr Mieterschutz demonstriert. Bilder davon, wie Maricarmen Abascal am Mittwoch auf einer Trage aus ihrer Wohnung geholt wurde, haben die Debatte um bezahlbaren Wohnraum in Spanien neu entfacht. "Du könntest die nächste Maricarmen sein" und "Keine einzige Maricarmen mehr", hieß es auf Bannern bei der Demonstration am Samstag.

Französischer Atomreaktor Flamanville für Arbeiten ein Jahr vom Netz

Zum Austausch eines defekten Reaktordeckels hat der Stromkonzern EDF den Druckwasser-Atomreaktor im französischen Flamanville am Samstag für knapp ein Jahr vom Netz genommen. Es ist zugleich der Beginn einer größeren Routinekontrolle des Ende 2024 in Betrieb genommenen Reaktors, wie EDF mitteilte.

KI: China "respektiert" Trumps Wortwahl "Superintelligenz"

Die chinesische Regierung "respektiert" nach eigenen Angaben die Wortwahl von US-Präsident Donald Trump, der statt "Künstlicher Intelligenz" künftig den Ausdruck "Superintelligenz" verwenden will. Peking messe der Übernahme des Begriffs durch Trump "Bedeutung bei", erklärte das chinesische Außenministerium am Samstag. Alle Parteien sollten im KI-Bereich den "Austausch verstärken" und "nach einem Konsens suchen".

Verkehrsminister Bilger unzufrieden mit Sanierungstempo der Bahn

Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) ist unzufrieden mit dem Sanierungstempo der Bahn. "Mit der bisherigen Umsetzung der Korridorsanierungen – dem Modernisieren von Gleisen, Weichen, Bahn- und Sicherheitstechnik – bin ich überhaupt nicht zufrieden", sagte Bilger dem "Spiegel". "Man kann niemandem erklären, warum Pendlerstrecken so lange gesperrt werden und die Situation danach noch immer nicht besser ist."

Textgröße ändern: