The National Times - DIHK-Umfrage: Immer mehr Unternehmen setzen auf Künstliche Intelligenz

DIHK-Umfrage: Immer mehr Unternehmen setzen auf Künstliche Intelligenz


DIHK-Umfrage: Immer mehr Unternehmen setzen auf Künstliche Intelligenz
DIHK-Umfrage: Immer mehr Unternehmen setzen auf Künstliche Intelligenz / Foto: © AFP/Archiv

Immer mehr Unternehmen in Deutschland sehen einer Umfrage zufolge große Chancen in Zukunftstechnologien wie Künstlicher Intelligenz (KI). Der Anteil der Betriebe, die KI einsetzen, verdoppelte sich 2023 im Vergleich zum Vorjahr von 13,8 Prozent auf 26,8 Prozent, wie die Deutsche Industrie- und Handelshammer (DIHK) am Donnerstag bei der Veröffentlichung ihrer Digitalisierungsumfrage in Berlin mitteilte. Ein weiteres Drittel plane den Einsatz von KI in Zukunft.

Textgröße ändern:

KI sei ein Thema für Deutschland, "das große Chancen bietet und das wir noch mehr ins Blickfeld nehmen sollten", führte die DIHK aus. Dafür sei allerdings eine entsprechende Infrastruktur nötig. Der Datenstrom wachse stetig weiter. Daher werden die Anforderungen an den Breitbandausbau eher größer als geringer werden, so die DIHK.

An der Umfrage zu den Chancen und Herausforderungen der digitalen Transformation nahmen Ende des vergangenen Jahres mehr als 4000 Betriebe teil. "Immerhin" drei Viertel (76,5 Prozent) bewerteten ihren eigenen Stand bei der Digitalisierung laut DIHK mit mindestens "befriedigend", erklärte die DIHK. Bei einem Viertel gibt es demnach noch Mängel, es gebe aber "einen Zug nach oben".

Insgesamt zeigten die Ergebnisse aber auch, dass der Transformationsprozess für die Unternehmen ein Kraftakt ist und aus Zeit-, Komplexitäts- und Kostengründen an Grenzen stößt. Im Auge behalten müssten die Unternehmen zudem die Gefahr durch Cyberkriminalität. "Die Unternehmen werden immer häufiger attackiert. Leider fühlen sie sich häufig allein gelassen", erklärte die DIHK. Die Firmen seien sowohl bei der Prävention als auch im Falle einer Attacke auf mehr staatliche Unterstützung angewiesen.

V.Allen--TNT

Empfohlen

Tausende demonstrieren nach Zwangsräumung von 87-Jähriger in Madrid

Wenige Tage nach der Zwangsräumung einer 87-Jährigen in Madrid haben tausende Menschen in der spanischen Hauptstadt für bezahlbaren Wohnraum und mehr Mieterschutz demonstriert. Bilder davon, wie Maricarmen Abascal am Mittwoch auf einer Trage aus ihrer Wohnung geholt wurde, haben die Debatte um bezahlbaren Wohnraum in Spanien neu entfacht. "Du könntest die nächste Maricarmen sein" und "Keine einzige Maricarmen mehr", hieß es auf Bannern bei der Demonstration am Samstag.

Französischer Atomreaktor Flamanville für Arbeiten ein Jahr vom Netz

Zum Austausch eines defekten Reaktordeckels hat der Stromkonzern EDF den Druckwasser-Atomreaktor im französischen Flamanville am Samstag für knapp ein Jahr vom Netz genommen. Es ist zugleich der Beginn einer größeren Routinekontrolle des Ende 2024 in Betrieb genommenen Reaktors, wie EDF mitteilte.

KI: China "respektiert" Trumps Wortwahl "Superintelligenz"

Die chinesische Regierung "respektiert" nach eigenen Angaben die Wortwahl von US-Präsident Donald Trump, der statt "Künstlicher Intelligenz" künftig den Ausdruck "Superintelligenz" verwenden will. Peking messe der Übernahme des Begriffs durch Trump "Bedeutung bei", erklärte das chinesische Außenministerium am Samstag. Alle Parteien sollten im KI-Bereich den "Austausch verstärken" und "nach einem Konsens suchen".

Verkehrsminister Bilger unzufrieden mit Sanierungstempo der Bahn

Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) ist unzufrieden mit dem Sanierungstempo der Bahn. "Mit der bisherigen Umsetzung der Korridorsanierungen – dem Modernisieren von Gleisen, Weichen, Bahn- und Sicherheitstechnik – bin ich überhaupt nicht zufrieden", sagte Bilger dem "Spiegel". "Man kann niemandem erklären, warum Pendlerstrecken so lange gesperrt werden und die Situation danach noch immer nicht besser ist."

Textgröße ändern: