The National Times - Europäische Hafen-Allianz gegen Drogenhändler startet

Europäische Hafen-Allianz gegen Drogenhändler startet


Europäische Hafen-Allianz gegen Drogenhändler startet
Europäische Hafen-Allianz gegen Drogenhändler startet / Foto: © BELGA/AFP

In der belgischen Hafenstadt Antwerpen wird am Mittwoch eine Europäische Hafen-Allianz gegen den Drogenhandel und die organisierte Kriminalität gegründet (15.00 Uhr, Pressekonferenz gegen 18.30 Uhr). Eine Reihe europäischer Häfen sind eingeladen, sich zu beteiligen, darunter Hamburg und Bremerhaven. Drogenhändler aus Lateinamerika und dem Nahen Osten überschwemmen derzeit Europa mit Kokain und anderen Drogen und nutzen dafür Schiffscontainer.

Textgröße ändern:

Das Bündnis ist eine Initiative Belgiens, das in diesem Halbjahr den rotierenden EU-Ratsvorsitz innehat. Zu dem Termin wird auch EU-Innenkommissarin Ylva Johansson erwartet. Hintergrund sind die gestiegenen Drogenfunde in vielen Häfen. Alleine im Containerhafen Antwerpen beschlagnahmte der Zoll im vergangenen Jahr 116 Tonnen Kokain, das war ein neuer Höchststand in Europa.

P.Jones--TNT

Empfohlen

Tausende demonstrieren nach Zwangsräumung von 87-Jähriger in Madrid

Wenige Tage nach der Zwangsräumung einer 87-Jährigen in Madrid haben tausende Menschen in der spanischen Hauptstadt für bezahlbaren Wohnraum und mehr Mieterschutz demonstriert. Bilder davon, wie Maricarmen Abascal am Mittwoch auf einer Trage aus ihrer Wohnung geholt wurde, haben die Debatte um bezahlbaren Wohnraum in Spanien neu entfacht. "Du könntest die nächste Maricarmen sein" und "Keine einzige Maricarmen mehr", hieß es auf Bannern bei der Demonstration am Samstag.

Französischer Atomreaktor Flamanville für Arbeiten ein Jahr vom Netz

Zum Austausch eines defekten Reaktordeckels hat der Stromkonzern EDF den Druckwasser-Atomreaktor im französischen Flamanville am Samstag für knapp ein Jahr vom Netz genommen. Es ist zugleich der Beginn einer größeren Routinekontrolle des Ende 2024 in Betrieb genommenen Reaktors, wie EDF mitteilte.

KI: China "respektiert" Trumps Wortwahl "Superintelligenz"

Die chinesische Regierung "respektiert" nach eigenen Angaben die Wortwahl von US-Präsident Donald Trump, der statt "Künstlicher Intelligenz" künftig den Ausdruck "Superintelligenz" verwenden will. Peking messe der Übernahme des Begriffs durch Trump "Bedeutung bei", erklärte das chinesische Außenministerium am Samstag. Alle Parteien sollten im KI-Bereich den "Austausch verstärken" und "nach einem Konsens suchen".

Verkehrsminister Bilger unzufrieden mit Sanierungstempo der Bahn

Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) ist unzufrieden mit dem Sanierungstempo der Bahn. "Mit der bisherigen Umsetzung der Korridorsanierungen – dem Modernisieren von Gleisen, Weichen, Bahn- und Sicherheitstechnik – bin ich überhaupt nicht zufrieden", sagte Bilger dem "Spiegel". "Man kann niemandem erklären, warum Pendlerstrecken so lange gesperrt werden und die Situation danach noch immer nicht besser ist."

Textgröße ändern: