The National Times - Mehr als 16 Prozent der Jugendlichen Opfer von Cybermobbing

Mehr als 16 Prozent der Jugendlichen Opfer von Cybermobbing


Mehr als 16 Prozent der Jugendlichen Opfer von Cybermobbing
Mehr als 16 Prozent der Jugendlichen Opfer von Cybermobbing / Foto: © AFP/Archiv

Die Fälle von Cybermobbing unter Jugendlichen häufen sich. Nach einer am Freitag in Berlin veröffentlichten Umfrage für die Barmer waren im vergangenen Jahr mehr als 16 Prozent der Heranwachsenden Opfer von Cybermobbing. Damit war der Anteil genauso hoch wie im Jahr davor. 2021 waren erst 14 Prozent der Jugendlichen betroffen.

Textgröße ändern:

Wie aus der Sinus-Jugendstudie für die Barmer weiter hervorgeht, hat zuletzt die Hälfte (52 Prozent) der betroffenen Jugendlichen Cybermobbing über den Messengerdienst Whatsapp erfahren. Dahinter folgen die Plattformen Tiktok und Instagram mit 34 beziehungsweise 33 Prozent.

Fast drei Viertel (74 Prozent) der Betroffenen waren dabei Mobbing in Form von Beleidigungen ausgesetzt, gefolgt vom Verbreiten von Gerüchten und dem Ausschluss aus Gruppen. Rund ein Drittel (32 Prozent) beklagte das Posten von peinlichen Bildern und Videos.

Mehr als jeder zweite Jugendliche (52 Prozent) hat zudem im vergangenen Jahr im direkten Umfeld mitbekommen, dass jemand persönlich Ziel von Cybermobbing war. Im Jahr 2021 lag dieser Wert noch bei 43 Prozent, 2022 bei 50 Prozent. Nur 28 Prozent der Mädchen und Jungen haben bislang keinerlei Erfahrungen mit Cybermobbing gemacht.

Für die Sinus-Jugendstudie wurden von September bis Anfang Oktober 2023 bundesweit rund 2000 Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren befragt.

W.Baxter--TNT

Empfohlen

Tausende demonstrieren nach Zwangsräumung von 87-Jähriger in Madrid

Wenige Tage nach der Zwangsräumung einer 87-Jährigen in Madrid haben tausende Menschen in der spanischen Hauptstadt für bezahlbaren Wohnraum und mehr Mieterschutz demonstriert. Bilder davon, wie Maricarmen Abascal am Mittwoch auf einer Trage aus ihrer Wohnung geholt wurde, haben die Debatte um bezahlbaren Wohnraum in Spanien neu entfacht. "Du könntest die nächste Maricarmen sein" und "Keine einzige Maricarmen mehr", hieß es auf Bannern bei der Demonstration am Samstag.

Französischer Atomreaktor Flamanville für Arbeiten ein Jahr vom Netz

Zum Austausch eines defekten Reaktordeckels hat der Stromkonzern EDF den Druckwasser-Atomreaktor im französischen Flamanville am Samstag für knapp ein Jahr vom Netz genommen. Es ist zugleich der Beginn einer größeren Routinekontrolle des Ende 2024 in Betrieb genommenen Reaktors, wie EDF mitteilte.

KI: China "respektiert" Trumps Wortwahl "Superintelligenz"

Die chinesische Regierung "respektiert" nach eigenen Angaben die Wortwahl von US-Präsident Donald Trump, der statt "Künstlicher Intelligenz" künftig den Ausdruck "Superintelligenz" verwenden will. Peking messe der Übernahme des Begriffs durch Trump "Bedeutung bei", erklärte das chinesische Außenministerium am Samstag. Alle Parteien sollten im KI-Bereich den "Austausch verstärken" und "nach einem Konsens suchen".

Verkehrsminister Bilger unzufrieden mit Sanierungstempo der Bahn

Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) ist unzufrieden mit dem Sanierungstempo der Bahn. "Mit der bisherigen Umsetzung der Korridorsanierungen – dem Modernisieren von Gleisen, Weichen, Bahn- und Sicherheitstechnik – bin ich überhaupt nicht zufrieden", sagte Bilger dem "Spiegel". "Man kann niemandem erklären, warum Pendlerstrecken so lange gesperrt werden und die Situation danach noch immer nicht besser ist."

Textgröße ändern: