The National Times - Schweinebestand erstmals seit Ende 2020 wieder leicht gestiegen

Schweinebestand erstmals seit Ende 2020 wieder leicht gestiegen


Schweinebestand erstmals seit Ende 2020 wieder leicht gestiegen
Schweinebestand erstmals seit Ende 2020 wieder leicht gestiegen / Foto: © AFP/Archiv

Erstmals seit Jahren ist die Zahl der Schweine in den landwirtschaftlichen Betrieben wieder etwas gestiegen. Zum Stichtag 3. November wurden 21,2 Millionen Schweine gehalten, das waren 1,3 Prozent mehr als ein halbes Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Es ist der erste kleine Anstieg seit November 2020 - auf längere Sicht aber zeigt die Entwicklung klar nach unten.

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So wurden im November 2014 noch 28,3 Millionen Mast- und Jungschweine, Sauen und Ferkel gehalten. Im November 2020 waren es noch 26,1 Millionen Tiere - im Mai dieses Jahres nur 20,9 Millionen. Ein Grund für den Rückgang ist die geringere Nachfrage nach Schweinefleisch.

Die Zahl der schweinehaltenden Betriebe sank ebenfalls weiter, im Vergleich zum November 2022 um 4,5 Prozent auf 16.200, im Vergleich zum November 2021 um 14,2 Prozent. Gleichzeitig werden die Betriebe immer größer: 2013 lag der Bestand pro Betrieb im Schnitt bei 1000 Schweinen, 2023 schon bei 1300 Schweinen. In der Statistik sind Betriebe mit mindestens 50 Tieren erfasst.

In der Rinderhaltung ging die Zahl der Tiere von Mai bis November leicht um 0,9 Prozent auf 10,8 Millionen zurück. Darunter waren 3,7 Millionen Milchkühe - ihre Zahl ging um 1,7 Prozent zurück. Im Zehnjahresvergleich sank der Milchkuhbestand um 13 Prozent.

A.M.James--TNT

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