The National Times - Forderung nach Tarifvertrag: Etwa 130 Tesla-Beschäftigte in Schweden streiken

Forderung nach Tarifvertrag: Etwa 130 Tesla-Beschäftigte in Schweden streiken


Forderung nach Tarifvertrag: Etwa 130 Tesla-Beschäftigte in Schweden streiken
Forderung nach Tarifvertrag: Etwa 130 Tesla-Beschäftigte in Schweden streiken / Foto: © TT NEWS AGENCY/AFP

In Schweden haben sich am Freitag nach Gewerkschaftsangaben rund 130 Beschäftigte des US-Elektroautobauers Tesla an einem Streik beteiligt. Es handelte sich um Mechaniker in sieben Werkstätten im Land, sagte der Sprecher der IF Metall, Jesper Pettersson. Die Gewerkschaft fordert einen Tarifvertrag bei Tesla.

Textgröße ändern:

Die Mechaniker hätten "niedrigere Löhne und niedrigere Renten" als vergleichbar Beschäftigte in der Industrie, sagte Pettersson. In Schweden arbeiten fast 90 Prozent aller Beschäftigten mit Tarifvertrag.

Tesla habe die IF Metall am Dienstag informiert, dass das Unternehmen keinen Tarifvertrag unterzeichnen werde - dies tue Tesla nirgends auf der Welt, habe die Ansage gelautet, sagte Pettersson. Eine AFP-Anfrage ließ Tesla unbeantwortet.

Tesla-Chef Elon Musk hat wiederholt Forderungen nach einer gewerkschaftlichen Organisation der Beschäftigten abgelehnt. Weltweit arbeiten rund 127.000 Menschen für den Elektroautobauer.

IF-Metall-Sprecher Pettersson kündigte eine Ausweitung des Streiks am kommenden Freitag an. Dann seien alle Beschäftigten in den Tesla-Werkstätten zum Streik aufgerufen, nicht nur die direkt bei Tesla Angestellten.

S.Arnold--TNT

Empfohlen

UN-Sicherheitsrat verurteilt Huthi-Angriffe auf Saudi-Arabien

Der UN-Sicherheitsrat hat die Angriffe der jemenitischen Huthi-Miliz auf Saudi-Arabien einstimmig verurteilt. Die Mitglieder des Sicherheitsrats verurteilten "aufs Schärfste die anhaltenden Angriffe (...), besonders jene, bei denen Zivilisten, darunter Frauen und Kinder, verletzt wurden", hieß es am Freitag in einer Erklärung des mächtigsten Gremiums der Vereinten Nationen.

Selenskyj: USA erlauben Ukraine Herstellung von Patriot-Abwehrraketen

Die USA haben der Ukraine nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj grünes Licht für die Produktion von eigenen Patriot-Luftabwehrraketen gegeben. "Bei unserem letzten Treffen hat Präsident Trump mir gegenüber gesagt, dass er eine endgültige Entscheidung getroffen hat: Die Ukraine wird Lizenzen für die Herstellung von Patriot-Raketen erhalten", sagte Selenskyj am Freitag in einer Sprachnachricht an Journalisten. Bei russischen Drohnenangriffen auf Kiew wurden unterdessen fünf Menschen getötet.

17 Cent weniger Steuern pro Liter: Neuer Tankrabatt kommt zum 1. Oktober

Tanken wird für spritpreisgebeutelte Autofahrer schon ab kommendem Donnerstag günstiger: Am Freitag gaben Bundestag und Bundesrat grünes Licht für den neuen Tankrabatt, der die Steuern auf Benzin und Diesel ab dem 1. Oktober um rund 17 Cent je Liter senkt. Die Regierungskoalition aus Union und SPD will Bürgerinnen und Bürgern so kurzfristig Entlastung verschaffen - doch an der Maßnahme gibt es auch viel Kritik.

Tankrabatt kommt zum 1. Oktober: Gesetz passiert Parlament

Der Tankrabatt zur Abfederung der hohen Spritpreise kann wie von der Bundesregierung geplant zum 1. Oktober kommen. Nach dem Bundestag passierte das Gesetz am Freitag auch den Bundesrat - die Länderkammer verzichtete darauf, den Vermittlungsausschuss anzurufen. Zum 1. Oktober sollen damit die Steuern auf Benzin und Diesel um rund 17 Cent je Liter sinken.

Textgröße ändern: