The National Times - Bericht: Regierung rechnet 2022 mit Inflation von 3,3 Prozent

Bericht: Regierung rechnet 2022 mit Inflation von 3,3 Prozent


Bericht: Regierung rechnet 2022 mit Inflation von 3,3 Prozent
Bericht: Regierung rechnet 2022 mit Inflation von 3,3 Prozent

Die Bundesregierung rechnet einem Bericht zufolge in diesem Jahr erneut mit einer deutlichen Inflation. "Alles in allem wird damit gerechnet, dass der Anstieg des Verbraucherpreisniveaus in diesem Jahr mit jahresdurchschnittlich 3,3 Prozent abermals deutlich ausfällt", zitierte das Portal The Pioneer am Dienstag vorab aus dem Jahreswirtschaftsbericht. Diesen stellt Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) am Mittwoch vor.

Textgröße ändern:

Die Verbraucherpreise waren zuletzt immens geklettert, im Dezember hatte die Inflationsrate bei 5,3 Prozent gelegen. Im Jahresdurchschnitt 2021 erreichte die Teuerung 3,1 Prozent. Eine höhere Jahresteuerungsrate wurde nach Angaben des Statistischen Bundesamtes zuletzt vor fast 30 Jahren ermittelt: 1993 legten die Verbraucherpreise um 4,5 Prozent zu.

"Die Bundesregierung behält die Entwicklung der Inflationsrate und die maßgeblichen preistreibenden Einflussfaktoren insbesondere auf den Energiemärkten und aufgrund der Lieferkettendisruptionen im Blick", heißt es in dem Jahresbericht laut dem Portal weiter. Ein "zentraler Preistreiber" bleiben demnach die Lieferengpässe, hier sei erst im Verlauf dieses Jahres mit einer allmählichen Entspannung zu rechnen. Dem Bericht zufolge dürfte es außerdem bei den Energiepreisen im ersten Halbjahr zu erhöhten Steigerungsraten gegenüber gegenüber dem Vorjahr kommen.

Bei der Entwicklung der Wirtschaft rechnet die Regierung laut Pioneer 2022 mit einem Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 3,6 Prozent. Im vergangenen Jahr war das BIP um 2,7 Prozent gewachsen.

L.Johnson--TNT

Empfohlen

Nach Angriff auf Pipeline in Saudi-Arabien: Irak entdeckt Drohnen-Startvorrichtung nahe Iran

Nach Drohnenangriffen auf eine wichtige Ölpipeline in Saudi-Arabien hat die irakische Armee nach Angaben aus Sicherheitskreisen Startvorrichtungen für Drohnen in der Nähe der Grenze zum Iran gefunden. Zwei Vertreter der irakischen Sicherheitsbehörden teilten der Nachrichtenagentur AFP am Samstag mit, die Startvorrichtungen für Drohnen seien in der entlegenen Region al-Tib in der südirakischen Provinz Missan entdeckt worden. Der Irak schloss daraufhin drei Grenzübergänge zu dem Nachbarland.

Seoul: Nordkorea feuert ballistische Raketen ab

Nordkorea hat nach südkoreanischen Angaben mehrere ballistische Kurzstreckenraketen in Richtung des Japanischen Meeres abgefeuert. Die Raketen seien am frühen Samstagmorgen (Ortszeit) in der Region der nordkoreanischen Stadt Wonsan gestartet und rund 250 Kilometer weit geflogen, erklärte der südkoreanische Generalstab. Südkorea und die USA hätten sich über die Raketenstarts ausgetauscht und auch Japan informiert.

Italienische Feministin und frühere EU-Kommissarin Emma Bonino ist tot

Sie galt als radikale Feministin und war eine der beliebtesten Politikerinnen ihres Landes - nun ist die Italienerin Emma Bonino im Alter von 78 Jahren gestorben. Das gab die von ihr gegründete Kleinpartei Mehr Europa am Freitag auf Facebook bekannt. Bonino kämpfte für das Recht auf Scheidung und Abtreibung und setzte sich zeitlebens für humanitäre Belange ein. Sie war Außenministerin und EU-Kommissarin. Italiens Regierungschefin Georgia Meloni und EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola würdigten die Verdienste Boninos.

Bab al-Mandab: Deutsche Reeder besorgt über Sicherheitslage im Roten Meer

Die deutschen Reeder haben sich besorgt über die Sicherheitslage für die Schifffahrt im Roten Meer gezeigt. "Mit der Einnahme der Insel Mayyun durch die mit dem Iran verbündeten Huthi wächst die Bedrohung am strategisch wichtigen Bab al-Mandab erheblich", erklärte der Verband Deutscher Reeder (VDR) am Freitag. "Für Schiffe, die die Meerenge weiterhin passieren, steigt das Risiko; für Reedereien, die das Gebiet derzeit umfahren, rückt eine Rückkehr auf die direkte Route durch das Rote Meer in noch weitere Ferne."

Textgröße ändern: