The National Times - Verkehrschaos durch angekündigte Blockaden mit Lastwagen in NRW bleibt aus

Verkehrschaos durch angekündigte Blockaden mit Lastwagen in NRW bleibt aus


Verkehrschaos durch angekündigte Blockaden mit Lastwagen in NRW bleibt aus
Verkehrschaos durch angekündigte Blockaden mit Lastwagen in NRW bleibt aus

Das erwartete Verkehrschaos durch angekündigte Blockaden mit Lastwagen wegen der Rekordpreise für Benzin und Diesel ist am Mittwoch in Nordrhein-Westfalen weitgehend ausgeblieben. In Köln zog ein Aufzug von etwa zehn Lastwagen durch das Stadtgebiet bis zum Verteilerkreis Süd, wie die Polizei mitteilte. Verkehrsbeeinträchtigungen auf den umliegenden Autobahnen oder in der Stadt gab es demnach nicht.

Textgröße ändern:

Die Dortmunder Polizei stellte auf unterschiedlichen Strecken Verkehrsbeeinträchtigungen durch langsam fahrende Lastwagen fest. Ein Zusammenhang zu angekündigten Blockaden werde geprüft. Auch Ermittlungen zur Identifizierung der Fahrer laufen demnach. Gegen die Verantwortlichen sollten Strafverfahren eingeleitet werden, erklärte die Polizei.

Bei Loitz in Mecklenburg-Vorpommern errichteten neun Menschen eine Blockade aus einem Lastwagen und einem Traktor auf einer Bundesstraße und demonstrierten mit Transparenten gegen die gestiegenen Kraftstoffpreise. Nach Angaben der Polizei in Anklam kam es dadurch bis mittags zu erheblichen Beeinträchtigungen im Straßenverkehr.

G.Waters--TNT

Empfohlen

Energiekonzern BP will sein Nordseegeschäft verkaufen

Der britische Öl- und Gaskonzern BP will seine Geschäftsaktivitäten in der Nordsee verkaufen. Die Nordsee spiele nach wie vor eine zentrale Rolle im britischen Energiesystem, erklärte BP-Chefin Meg O'Neill am Freitag. Der Konzern wolle jedoch sein Kapital auf die vielversprechendsten Möglichkeiten konzentrieren und sei daher der Ansicht, "dass unser Nordseegeschäft als Teil eines anderen Unternehmens besser aufgestellt sein wird".

Zahl der Arbeitslosen steigt im Juli wieder über drei Millionen

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Juli wieder über drei Millionen gestiegen. Dies habe vor allem jahreszeitliche Gründe, teilte die Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg am Freitag mit. Demnach stieg die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 71.000 auf 3.007.000. Die Arbeitslosenquote nahm um 0,2 Prozentpunkte auf 6,4 Prozent zu.

Vergütung für Azubis mit Tarifvertrag um 3,9 Prozent gestiegen

Auszubildende mit Tarifvertrag haben laut einer Auswertung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung erneut von höheren Vergütungen profitiert. Im Ausbildungsjahr 2025/26 seien die tarifvertraglichen Ausbildungsvergütungen im Schnitt um 3,9 Prozent gestiegen, teilte das WSI am Freitag mit. Mittlerweile gebe es nur noch sehr wenige Branchen, in denen Auszubildende im ersten Jahr laut Tarifvertrag weniger als 1000 Euro im Monat erhalten.

Rhein in den Niederlanden nahe deutscher Grenze mit historisch niedrigem Pegel

Wegen ausbleibenden Niederschlags hat der Wasserpegel des Rheins an der deutsch-niederländischen Grenze den niedrigsten jemals gemessenen Pegel erreicht. Am Messpunkt Lobith westlich von Emmerich in Nordrhein-Westfalen sei "noch nie" ein tieferer Wasserstand registriert worden, erklärte das niederländische Wasser- und Infrastrukturministerium am Donnerstag.

Textgröße ändern: