The National Times - Arbeitslosigkeit steigt zur Sommerpause leicht auf 5,7 Prozent

Arbeitslosigkeit steigt zur Sommerpause leicht auf 5,7 Prozent


Arbeitslosigkeit steigt zur Sommerpause leicht auf 5,7 Prozent
Arbeitslosigkeit steigt zur Sommerpause leicht auf 5,7 Prozent / Foto: © AFP/Archiv

Die Arbeitslosigkeit ist im Juli um 0,2 Prozentpunkte auf 5,7 Prozent angestiegen. "Wie mit der einsetzenden Sommerpause üblich" erhöhte sich die Zahl der Arbeitssuchenden um 62.000 auf 2,6 Millionen, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg am Dienstag mitteilte. Verglichen mit Juli 2022 stieg die Zahl der Arbeitslosen um 147.000.

Textgröße ändern:

Neben der Arbeitslosigkeit habe auch die Unterbeschäftigung zugenommen, erklärte BA-Chefin Andrea Nahles. "Die Beschäftigung nimmt zu, das Wachstum verliert aber zusehends an Schwung. Die Arbeitskräftenachfrage der Betriebe ist weiterhin zurückhaltend."

Die Unterbeschäftigung beinhaltet zusätzlich zur Arbeitslosigkeit auch Veränderungen in der Arbeitsmarktpolitik und kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit. Laut BA waren im Juli 3,45 Millionen Menschen unterbeschäftigt. Der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr um 239.000 gehe allerdings maßgeblich auf die hohe Zahl ukrainischer Geflüchteter zurück. Ohne diese "hätte die Unterbeschäftigung nur um 88.000 über dem Vorjahreswert gelegen".

Bei der Erwerbstätigkeit meldete die BA unter Verweis auf das Statistische Bundesamt keine Veränderung gegenüber dem Vormonat. Mit 45,94 Millionen Erwerbstätigen fiel sie demnach im Vergleich zum Vorjahr um 313.000 höher aus. "Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nahm saisonbereinigt von April auf Mai 2023 nur wenig zu", fügte die BA hinzu. Im Jahresvergleich stieg sie demnach um 253.000 auf 34,70 Millionen. Der Anstieg gehe allein auf neue Beschäftigte aus dem Ausland zurück.

Q.Marshall--TNT

Empfohlen

Deutsche Zentralbankerin Schnabel wechselt von EZB zum Internationalen Währungsfonds

Die deutsche Zentralbankerin Isabel Schnabel tritt von ihrem Posten im Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) zurück und übernimmt stattdessen eine zentrale Rolle beim Internationalen Währungsfonds (IWF). Schnabel habe EZB-Präsidentin Christine Lagarde mitgeteilt, dass sie "ihr Amt am 3. Januar 2027 niederlegen wird", erklärte die Zentralbank am Donnerstag. Zum 4. Januar wird demnach IWF-Chefin Kristalina Georgieva die Deutsche zur Leiterin der Abteilung für Geld- und Kapitalmärkte des Fonds ernennen.

Xi von Trump im Weißen Haus empfangen

US-Präsident Donald Trump hat den chinesischen Staatschef Xi Jinping mit militärischen Ehren am Weißen Haus empfangen. Trump und seine Ehefrau Melania begrüßten Xi und seine Ehefrau Peng Liyuan am Donnerstag zu den Klängen einer Militärkapelle. Anschließend schritten sie über einen roten Teppich ins Weiße Haus.

Berliner Polizei startet KI-gestützte Videoüberwachung

Besonders kriminalitätsbelastete Orte in Berlin sollen künftig mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) überwacht werden. Zunächst soll das System am Kottbusser Tor in Kreuzberg installiert werden, wie die Polizei am Donnerstag in der Hauptstadt mitteilte. Nach einer etwa vierwöchigen Konfigurationsphase werde der Testbetrieb des Pilotprojekts gestartet. Später folgten weitere kriminalitätsbelastete Orte in Kreuzberg, Friedrichshain und Mitte.

Allianz-Studie: Hitzewellen im Sommer 2026 kosten Deutschland 25 Milliarden Euro

Die Hitzewellen des vergangenen Sommers kommen die deutsche Wirtschaft teuer zu stehen: Laut einer Studie des Versicherungskonzerns Allianz und des Kreditversicherers Allianz Trade dürfte die Wirtschaftsleistung durch die Hitzewellen um rund 25 Milliarden Euro geschmälert werden. Grund sind demnach vor allem eine hitzebedingt geringere Arbeitsproduktivität, längere Pausen und Fehlzeiten sowie ein nur teilweiser Zugang zu Kühlung.

Textgröße ändern: