The National Times - Fitch erwartet Zahlungsausfall von Gazprom und anderen Rohstoffriesen Russlands

Fitch erwartet Zahlungsausfall von Gazprom und anderen Rohstoffriesen Russlands


Fitch erwartet Zahlungsausfall von Gazprom und anderen Rohstoffriesen Russlands
Fitch erwartet Zahlungsausfall von Gazprom und anderen Rohstoffriesen Russlands

Die Ratingagentur Fitch hat die Kreditwürdigkeit von 28 russischen Rohstoffkonzernen herabgestuft und hält einen "Zahlungsausfall jeglicher Art für wahrscheinlich". Fitch stufte am Samstag den Gasriesen Gazprom, den Ölkonzern Lukoil, die Bergbauunternehmen Rusal, Polyus, Evraz und 23 weitere Unternehmen von B auf "hauptsächlich CC" herab, was bedeutet, dass es "wahrscheinlich" ist, dass diese Unternehmen ihren finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommen.

Textgröße ändern:

Die Bewertung von Gazprom und Lukoil war zuvor bereits von der Ratingagentur Moody's entsprechend herabgestuft worden. Die von der russischen Regierung erteilte Erlaubnis, Schulden bei sogenannten feindlichen Ländern in Rubel zurückzuzahlen, gefährde die Fähigkeit dieser Unternehmen, ihre Gläubiger pünktlich zu bezahlen.

Auf dieser Liste Moskaus, die in Reaktion auf die verschärften Sanktionen des Westens wegen der Ukraine-Invasion entstand, stehen unter anderem die Länder der Europäischen Union, Australien, das Vereinigte Königreich, Kanada, Monaco, Südkorea, die USA, die Schweiz und Japan.

Drei große Ratingagenturen hatten Anfang März die langfristigen Schulden Russlands in die Kategorie der Länder eingestuft, die ihre Schulden aufgrund zunehmender Sanktionen gegen das Land möglicherweise nicht mehr zurückzahlen können. Fitch senkte die Bonitätsnote später weiter ab, was bedeutet, dass die Gefahr eines Staatsbankrotts in ihren Augen "unmittelbar bevorsteht".

D.Kelly--TNT

Empfohlen

Energiepreise: 57 Prozent der Familienunternehmer werden keine Entlastungsprämie zahlen

Die Mehrheit der mittelständischen Familienunternehmen wird die steuerfreie Entlastungsprämie von bis zu 1000 Euro für ihre Mitarbeiter nicht bezahlen. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des Verbands der Familienunternehmer hervor, die der "Rheinischen Post" (Donnerstagsausgabe) vorlag. "Laut unserer aktuellen Umfrage wollen 57 Prozent der Unternehmer die Prämie nicht zahlen, 31 Prozent nur teilweise, nur zwölf Prozent zahlen sie", sagte die Präsidentin des Verbands, Marie-Christine Ostermann, der Zeitung.

Trump empfängt Brasiliens Präsidenten Lula

US-Präsident Donald Trump empfängt am Donnerstag den brasilianischen Staatschef Luiz Inácio Lula da Silva in Washington. Bei dem Arbeitsbesuch gehe es um Wirtschafts- und Sicherheitsfragen, erklärte ein Mitarbeiter des Weißen Hauses. Brasilianischen Medien zufolge will Lula mit dem US-Präsidenten über eine Normalisierung der Beziehungen sprechen.

Bundestag berät über Senkung der Luftverkehrsteuer

Der Bundestag berät am Donnerstag erstmals über die von der Bundesregierung geplante Senkung der Luftverkehrsteuer (11.20 Uhr). Union und SPD hatten im Koalitionsvertrag vereinbart, die Anhebung der Steuer durch die Vorgängerregierung wieder rückgängig zu machen. Damit würde die von den Fluggesellschaften zu zahlende Abgabe zum 1. Juli 2026 auf das Niveau von vor Mai 2024 sinken, heißt es in einem entsprechenden Gesetzentwurf.

Bundesgerichtshof verhandelt über Ärztesiegel in Zeitschrift

Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe verhandelt am Donnerstag (10.00 Uhr) über sogenannte Ärztesiegel. Im Magazin "Focus Gesundheit" erscheinen einmal im Jahr Ärztelisten und darauf basierend Siegel wie "Top Mediziner" oder "Focus Empfehlung", die Ärzte gegen eine Lizenzgebühr zu Werbezwecken nutzen können. Die Wettbewerbszentrale hält das für irreführend. Sie klagte gegen den Burda-Verlag. (Az. I ZR 130/25)

Textgröße ändern: