The National Times - Immer mehr Aktien der Dax-Konzerne in ausländischer Hand

Immer mehr Aktien der Dax-Konzerne in ausländischer Hand


Immer mehr Aktien der Dax-Konzerne in ausländischer Hand
Immer mehr Aktien der Dax-Konzerne in ausländischer Hand / Foto: © AFP

Die Aktien der 40 größten deutschen börsennotierten Unternehmen sind laut einer Analyse mehrheitlich im Besitz ausländischer Investoren. Sie besitzen 52,1 Prozent der Wertpapiere, Anlegerinnen und Anleger in Deutschland lediglich 31,3 Prozent, wie die Analyse der Beratungsfirma EY ergab. Die restlichen Aktien lassen sich demnach nicht exakt zuordnen.

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"Für die deutschen Top-Konzerne werden ausländische Märkte immer wichtiger, und das spiegelt sich auch in der Zusammensetzung ihrer Investoren wider", erläuterte Henrik Ahlers von EY am Dienstag. Gerade die USA und China hätten inzwischen für viele Unternehmen eine deutlich größere Bedeutung als der deutsche Heimatmarkt.

Das heißt auch: Das meiste Geld, das die Konzerne im Deutschen Aktienindex (Dax) an ihre Aktionäre ausschütten, fließt ins Ausland. Insgesamt zahlen die Dax-Unternehmen laut EY in diesem Jahr 51,6 Milliarden Euro an Dividenden. Nur rund 20 Milliarden Euro davon bleiben in Deutschland.

Laut der Analyse stieg der Anteil ausländischer Aktionäre im vergangenen Jahr im Vorjahresvergleich leicht um 0,6 Prozentpunkte. Der Anteil deutscher Aktionäre sank um 0,2 Prozent.

22,3 Prozent der Aktien der Dax-Konzerne lagen demnach 2022 in Depots von Anlegerinnen und Anlegern im europäischen Ausland, 21,8 Prozent bei Aktionären in Nordamerika. Investoren aus anderen Weltregionen spielen laut Analyse nur eine untergeordnete Rolle.

Der Blick auf die einzelnen Unternehmen zeigt, dass der Anteil ausländischer Anteilseigner am höchsten beim Immobilienkonzern Vonovia ist, wie EY mitteilte. Am niedrigsten ist er demnach bei Porsche, hier gehören die große Mehrheit der Aktien Volkswagen und der Porsche Automobil Holding.

Ahlers von EY hält es für ein positives Signal, dass ausländische Anleger sich verstärkt für deutsche Konzerne interessieren und in sie investieren. "Deutsche Top-Unternehmen sind attraktiv ´- nicht zuletzt, weil sie so wettbewerbsfähig und so stark internationalisiert sind."

K.M.Thompson--TNT

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