The National Times - Twitter wird in X umbenannt und bekommt neues Logo

Twitter wird in X umbenannt und bekommt neues Logo


Twitter wird in X umbenannt und bekommt neues Logo
Twitter wird in X umbenannt und bekommt neues Logo / Foto: © AFP/Archiv

Die Online-Plattform Twitter wird in X umbenannt und bekommt ein neues Logo. "X ist da! Los geht's", schrieb die Chefin des Unternehmens, Lina Yaccarino, am Sonntagabend auf Twitter. Twitter-Besitzer Elon Musk änderte sein Profilbild bereits zu einem weißen X auf schwarzem Grund. Wer die Web-Adresse www.x.com eingibt, wird auf die Website von Twitter weitergeleitet.

Textgröße ändern:

Musk hatte zuvor angedeutet, den geplanten Umbau von Twitter hin zu einer Multifunktions-App zu beschleunigen. "Wir werden bald Adieu zur Marke Twitter sagen und Schritt für Schritt auch zu allen Vögeln", erklärte er am Samstagabend. Das Twitter-Logo bestand bislang aus einem blauen Vogel auf weißem Grund. Twitter heißt übersetzt so viel wie Gezwitscher.

Musk hatte Twitters Mutterkonzern bereits in The X Corporation umbenannt und eine neue App angekündigt, die auch etwa als Bezahldienstleister und Online-Marktplatz fungieren soll. Der Multimilliardär und Tesla-Chef hatte im Jahr 1999 die Firma X.com gegründet, aus der später der Zahlungsdienstleister Paypal hervorging. Bis auf die Weiterleitung von X.com waren am Montagvormittag zunächst aber keine Veränderungen im Auftritt von Twitter sichtbar.

Musk hatte Twitter im vergangenen Oktober für 44 Milliarden Dollar gekauft und einen Großteil der Belegschaft gefeuert. Die Werbeeinnahmen der Plattform sind inzwischen eingebrochen. Immer wieder gibt es technische Probleme. Auch um die Werbekunden zu beruhigen, hatte Musk im vergangenen Monat die ehemalige Werbevertriebsleiter des Medienkonzerns NBCUniversal Yaccarino als Twitter-Chefin eingestellt.

P.Murphy--TNT

Empfohlen

Berliner Polizei startet KI-gestützte Videoüberwachung

Besonders kriminalitätsbelastete Orte in Berlin sollen künftig mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) überwacht werden. Zunächst soll das System am Kottbusser Tor in Kreuzberg installiert werden, wie die Polizei am Donnerstag in der Hauptstadt mitteilte. Nach einer etwa vierwöchigen Konfigurationsphase werde der Testbetrieb des Pilotprojekts gestartet. Später folgten weitere kriminalitätsbelastete Orte in Kreuzberg, Friedrichshain und Mitte.

Allianz-Studie: Hitzewellen im Sommer 2026 kosten Deutschland 25 Milliarden Euro

Die Hitzewellen des vergangenen Sommers kommen die deutsche Wirtschaft teuer zu stehen: Laut einer Studie des Versicherungskonzerns Allianz und des Kreditversicherers Allianz Trade dürfte die Wirtschaftsleistung durch die Hitzewellen um rund 25 Milliarden Euro geschmälert werden. Grund sind demnach vor allem eine hitzebedingt geringere Arbeitsproduktivität, längere Pausen und Fehlzeiten sowie ein nur teilweiser Zugang zu Kühlung.

Energie, Rente, Tankrabatt: Ökonomen mit Fundamentalkritik an Bundesregierung

Fehlender Weitblick bei Renten und Energie, teure und "kontraproduktive" Maßnahmen wie der Tankrabatt: Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute haben Fundamentalkritik an der Bundesregierung geäußert. Bei den zentralen Punkten Demografie und Energieversorgung sei nicht ansatzweise eine Vision zu erkennen, zugleich sei die Koalition finanzpolitisch "auf Abwegen". Als Gefahr sehen die Ökonomen zudem eine zunehmend populistische Politik im Nachgang der jüngsten Wahlergebnisse.

"Made in Europe"-Pläne sorgen für Streit zwischen Deutschland und Frankreich

Die EU-Pläne für sogenannte "Made in Europe"-Quoten für die Industrie sorgen weiter für Streit zwischen Deutschland und Frankreich. "Produzieren in Europa, aber mit unseren Handelspartnern", forderte Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) am Donnerstag in Brüssel. Frankreichs Industrieminister Sébastien Martin will dagegen erreichen, dass staatliche Fördergelder in bestimmten Bereichen nur an Unternehmen vergeben werden, die in der EU produzieren.

Textgröße ändern: