The National Times - Erneuter Ruf nach Abschaffung von Ein- und Zwei-Cent-Münzen

Erneuter Ruf nach Abschaffung von Ein- und Zwei-Cent-Münzen


Erneuter Ruf nach Abschaffung von Ein- und Zwei-Cent-Münzen
Erneuter Ruf nach Abschaffung von Ein- und Zwei-Cent-Münzen / Foto: © AFP

Die Debatte über die Abschaffung der Ein- und Zwei-Cent-Münzen kommt wieder auf. Er stehe diesem Schritt "positiv gegenüber", sagte der Haushaltsexperte der Unions-Bundestagsfraktion, Andreas Mattfeldt (CDU), der Düsseldorfer "Rheinischen Post" vom Donnerstag. Er verwies auf mehrere Euro-Länder, in denen "bereits erfolgreich ohne diese Münzen gearbeitet" werde.

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Das Kleinstgeld gilt mittlerweile als weitgehend überflüssig. In Belgien oder den Niederlanden etwa wird an der Kasse auf fünf Cent auf- oder abgerundet. Die kleineren Münzen sind weiterhin gültig, aber kaum noch im Umlauf.

"Die Herstellungskosten - Materialkosten, Prägekosten, Verpackung und Transport - liegen bei den Ein-und Zwei-Cent-Münzen jeweils über dem Nennwert", betonte ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums. Die EU-Kommission untersuche derzeit die Folgen einer tatsächlichen Abschaffung. "Diese Analyse liegt noch nicht vor", sagte der Sprecher der Zeitung.

Der SPD-Abgeordnete Esra Limbacher hält dagegen: "In einer Zeit großer Umbrüche wäre es meines Erachtens falsch, jetzt auch noch den Eindruck zu verstärken, man wolle die Abschaffung von Bargeld vorbereiten", sagte er der Zeitung. Das Kleinstgeld sei vielleicht verzichtbar, nicht aber das Bargeld allgemein.

P.Barry--TNT

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