The National Times - Erbin von Porsche-Konstrukteur steht keine Beteiligung am Erfolg des VW Beetle zu

Erbin von Porsche-Konstrukteur steht keine Beteiligung am Erfolg des VW Beetle zu


Erbin von Porsche-Konstrukteur steht keine Beteiligung am Erfolg des VW Beetle zu
Erbin von Porsche-Konstrukteur steht keine Beteiligung am Erfolg des VW Beetle zu

Die Tochter eines früheren Konstrukteurs bei Porsche ist vor dem Oberlandesgericht Braunschweig mit ihrer Klage auf Beteiligung am wirtschaftlichen Erfolg des Volkswagen Beetle gescheitert. Sie habe nicht beweisen könne, dass ihr Vater zwischen 1934 und 1938 den sogenannten Ur-Käfer äußerlich gestaltet habe, erklärte das Gericht am Donnerstag. Zudem sei die äußere Gestaltung des Autos keine "schutzfähige Schöpfung".

Textgröße ändern:

Die Frau findet, dass ihr wegen des Missverhältnisses zwischen dem damaligen Lohn ihres Vaters und dem wirtschaftlichen Erfolg der Fahrzeuge ein Fairnessausgleich zusteht. Sie verwies während der Verhandlung unter anderem darauf, dass Porsche-Gründer Ferdinand Porsche gesagt habe, ihr Vater habe für den Käfer die Karosserie konstruiert. Außerdem zeigte sie Zeichnungen, die von ihrem Vater stammen und den Ur-Käfer zeigen sollten.

Der Ur-Käfer war von Porsche als "Vorserienmodell und Versuchsträger" konstruiert worden, wie der Autobauer auf seiner Website schreibt. Das spätere Volkswagenwerk in Wolfsburg war damals noch im Bau.

Die Argumentation der Konstrukteurs-Tochter überzeugte das Gericht in Braunschweig nicht. Es ließ auch keine Revision zum Bundesgerichtshof zu, allerdings kann die Klägerin dagegen noch eine Nichtzulassungsbeschwerde erheben.

Am Bundesgerichtshof liegt bereits eine weitere Klage der Erbin. Sie fordert von Porsche einen Teil der Verkaufserlöse des Modells 911 Typ 991. Eine Entscheidung darüber will der Bundesgerichtshof am 7. April verkünden.

V.Allen--TNT

Empfohlen

Bundesverwaltungsgericht prüft Klage von Ostseegemeinde Binz gegen LNG-Terminal

Das umstrittene Flüssiggas-Terminal vor Rügen beschäftigt am Mittwoch (11.00 Uhr) erneut das Bundesverwaltungsgericht. Es verhandelt in Leipzig über eine Klage der Gemeinde Binz gegen die Anlage. Binz befürchtet Risiken für die Anwohner, falls es zu einem Störfall käme, und negative Folgen für den Tourismus auf der Insel. (Az. 7 A 6.25)

Kreise: Wirtschaftsministerium hält Preisdeckel für Sprit und Übergewinnsteuer für "problematisch"

Aus dem Bundeswirtschaftsministerium kommen ernste Bedenken mit Blick auf die von der SPD geforderten Maßnahmen gegen die hohen Spritpreise. Sowohl ein Preisdeckel bei Kraftstoffen wie in Luxemburg als auch eine sogenannte Übergewinnsteuer seien "problematisch", hieß es am Dienstagabend aus Ministeriumskreisen.

OpenAI will KI mit Konkurrenten selbst regulieren

Das US-Technologieunternehmen OpenAI will gemeinsam mit den Konkurrenten Anthropic und Google Regeln für Künstliche Intelligenz (KI) festlegen. Dafür solle eine Selbstregulierungsorganisation geschaffen werden, erklärte OpenAI am Dienstag. Hintergrund sind Warnungen aus der Branche, die Technologie könne unkontrollierbar werden.

US-Finanzminister Bessent will chinesischen Amtskollegen treffen

US-Finanzminister Scott Bessent will am Wochenende seinen chinesischen Kollegen He Lifeng treffen. Dabei gehe es unter anderem um die US-Sanktionen gegen den Iran und dessen Verbündete, sagte Bessent am Dienstag vor US-Abgeordneten in Washington. China ist der wichtigste Handelspartner Teherans und kauft unter anderem Öl aus dem Iran. Details zu Ort und Zeit des Treffens nannte Bessent nicht.

Textgröße ändern: