The National Times - Thyssenkrupp bringt Wasserstoff-Tochter Nucera an die Börse

Thyssenkrupp bringt Wasserstoff-Tochter Nucera an die Börse


Thyssenkrupp bringt Wasserstoff-Tochter Nucera an die Börse

Thyssenkrupp hat sein auf Wasserstofftechnologie spezialisiertes Tochterunternehmen Nucera am Freitag an die Börse gebracht. Kurz nach Handelsbeginn in Frankfurt am Main notierte die Aktie bei 20,20 Euro und damit leicht über dem Ausgabepreis von 20 Euro. Gegen Mittag lagen die Papiere schon bei 21,22 Euro. Das Unternehmen wird damit mit gut 2,5 Milliarden Euro bewertet.

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Nucera bietet die Technologie für Elektrolyseanlagen an, mit denen mittels Strom aus erneuerbaren Energien Wasserstoff in industriellem Maßstab produziert werden kann. An die Börse gebracht wurden über 26 Millionen neue Aktien - der Erlös in Höhe von 526 Millionen Euro soll nach Angaben des Konzerns in neue Wachstumsprojekte bei Nucera fließen. Thyssenkrupp will Mehrheitseigner der Tochter bleiben.

Thyssenkrupp habe sein Ziel erreicht und sein Wasserstoffgeschäft in einem "anspruchsvollen Kapitalmarktumfeld erfolgreich an die Börse gebracht", erklärte der Thyssenkrupp-Vorstandsvorsitzende Miguel Ángel López Borrego. Damit bekomme das Unternehmen den nötigen finanziellen Spielraum, "um weiter zu wachsen und seine führende Marktposition bei der Produktion von grünem Wasserstoff auszubauen".

Nucera-Chef Werner Ponikwar sagte vor Handelsbeginn, das Unternehmen unterstütze seine Kunden auf ihrem Weg zur Klimaneutralität. Das Unternehmen ist ein Joint Venture von Thyssenkrupp und dem italienischen Unternehmen De Nora.

Der Börsengang von Nucera in Frankfurt ist nach dem des italienischen Lottounternehmens Lottomatica der zweitgrößte in diesem Jahr in Europa. Experten verweisen jedoch darauf, dass Nucera trotz allen Wachstumspotenzials noch nicht profitabel arbeite. Anteilseigner müssten sich also bis zu wirklich nachhaltigen Gewinnen noch gedulden, sagte der Analyst Konstantin Oldenburger von CMC Markets.

T.Ward--TNT

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