The National Times - Europäische Börsen nach Handelsbeginn deutlich im Plus

Europäische Börsen nach Handelsbeginn deutlich im Plus


Europäische Börsen nach Handelsbeginn deutlich im Plus
Europäische Börsen nach Handelsbeginn deutlich im Plus

Die europäischen Börsen sind am Mittwoch nach Handelsbeginn deutlich ins Plus gedreht. Der Deutsche Aktienindex (Dax) in Frankfurt am Main legte um rund vier Prozent zu, in Paris ging es für den Leitindex CAC 40 um rund 2,3 Prozent nach oben. In London notierte der FTSE 100 um 1,7 Prozent höher.

Textgröße ändern:

Analysten erklärten die Entwicklung auch mit den vergleichsweise niedrigen Einstiegspreisen für Investoren, da sich zuletzt angesichts des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine zunehmend Nervosität an den Märkten mit teils heftigen Kurseinbrüchen breitgemacht hatte, während die Preise für Öl und andere Rohstoffe unterdessen stark anzogen. Nun scheine es das Gefühl zu geben, dass es teils einen "Überverkauf" gegeben habe, kommentierte Analyst Neil Wilson von Markets.com.

Analystin Ipek Ozkardeskaya von Swissquote mahnte gleichwohl zur Vorsicht: Die Aktienmärkte seien angesichts der Unsicherheit "sehr volatil", erklärte sie.

B.Cooper--TNT

Empfohlen

Macron will Aufschwung der Atomenergie mit Treffen in Paris befeuern

Vertreter von etwa 30 Staaten werden am Dienstag zu einem internationalen Treffen zur Zukunft der Atomenergie bei Paris erwartet. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will den globalen Aufschwung der Atomenergie weiter befeuern - und nicht zuletzt die eigene Industrie davon profitieren lassen. Aus Deutschland wird kein Regierungsvertreter zu dem Treffen erwartet.

Weniger Industrieproduktion und Aufträge zum Jahresbeginn - Neue Risiken durch Iran-Krieg

Für die deutsche Industrie hat das Jahr enttäuschend begonnen: Sowohl die Industrieproduktion als auch der Auftragseingang sanken im Januar. Die Produktion ging im Vergleich zum Vormonat saison- und kalenderbereinigt um 2,5 Prozent zurück, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Der Auftragseingang sank demnach um 11,1 Prozent - ohne Berücksichtigung von Großaufträgen aber nur um 0,4 Prozent. Nun droht zudem der Iran-Krieg den erhofften Aufschwung abzuwürgen.

Lebenserwartung in Westeuropa driftet auseinander - keine deutsche Region an Spitze

Die Lebenserwartung in Westeuropa driftet zunehmend auseinander. Seit Mitte der 2000er Jahre vertieft sich die Kluft zwischen westeuropäischen Regionen mit hoher und mit stagnierender Lebenserwartung deutlich, wie eine am Montag veröffentlichte Analyse des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung und des französischen Instituts für demografische Studien zeigt. Deutsche Regionen finden sich nicht in der Spitzengruppe mit der höchsten Lebenserwartung.

Finanzminister der G7-Staaten beraten über Freigabe von Öl-Notreserven

Die Finanzminister der G7-Staaten wollen bei einem virtuellen Treffen am Montag auch über eine Freigabe von Erdöl aus Notreserven beraten. Das verlautete am Morgen aus französischen Regierungskreisen in Paris. Die "Financial Times" berichtete, die Internationale Energieagentur solle die Aktion koordinieren. Der Ölpreis liegt wegen des Iran-Kriegs mittlerweile auf dem höchsten Stand seit 2022 bei über 110 Dollar pro Barrel (159 Liter).

Textgröße ändern: