The National Times - Wirtschaft begrüßt Änderungen an Heizungsgesetz - FDP will früheren Emissionshandel

Wirtschaft begrüßt Änderungen an Heizungsgesetz - FDP will früheren Emissionshandel


Wirtschaft begrüßt Änderungen an Heizungsgesetz - FDP will früheren Emissionshandel
Wirtschaft begrüßt Änderungen an Heizungsgesetz - FDP will früheren Emissionshandel / Foto: © AFP/Archiv

Die Äußerungen von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) zu möglichen Änderungen am umstrittenen Gebäudeenergiegesetz (GEG) werden in der Wirtschaft positiv aufgenommen. Immobilienunternehmer und Handwerksvertreter begrüßten am Samstag, dass die Regeln für neue Heizungen in Bestandsgebäude eventuell erst später gelten könnten. Die FDP hofft zudem, durch ein Vorziehen des Emissionshandels weitere Teile des ungeliebten Gesetzes kippen zu können.

Textgröße ändern:

"Wir begrüßen, dass Wirtschaftsminister Habeck angekündigt hat, beim GEG einzulenken und das Gesetz pragmatischer und sozialer zu gestalten", sagte der Präsident des Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, Axel Gedaschko, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Er lobte etwa den Vorschlag, den Zeitrahmen für Bestandsgebäude auszudehnen: Dies "bewerten wir angesichts des gravierenden Handwerkermangels als positiv".

"Es ist ein gutes Zeichen, dass der Minister sieht: Das Gesetz kann so nicht funktionieren", sagte Haus-und-Grund-Präsident Kai Warnecke den Funke-Zeitungen. Gleichzeitig mahnte er, "dass es nicht bei einigen wenigen kosmetischen Änderungen bleiben kann". Das Heizungsgesetz in der aktuellen Fassung müsse grundlegend geändert werden.

Das GEG sieht laut Entwurf vor, dass ab 2024 im Regelfall nur noch neue Heizungen eingebaut werden sollen, die zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien laufen. Streit gab es um den Start des Gesetzes und die genaue Ausgestaltung. Habeck schlug am Freitag unter anderem einen späteren Startzeitpunkt der Regeln für Bestandsgebäude und Änderungen beim Heizen mit Holzpellets vor.

Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima begrüßte dies grundsätzlich. Es müsse allerdings klar sein, dass es für eine Einführung des Gesetzes ab 2024 eigentlich schon zu spät sei, sagte Verbandschef Helmut Bramann den Funke-Zeitungen. Wegen des Zeitdrucks hatten Grüne und SPD auf eine rasche Verabschiedung des Gesetzes gedrungen. Die FDP blockierte jedoch den Beginn der parlamentarischen Verhandlungen und forderte Änderungen am Gesetz.

Mehrere FDP-Politiker werteten Habecks Vorschläge ebenfalls positiv und kündigten an, sich gemeinsam mit den Koalitionspartnern für Verbesserungen einzusetzen. Der stellvertretende FDP-Bundestagsfraktionsvorsitzende Lukas Köhler brachte darüber hinaus eine schnellere Einführung des nationalen Emissionshandels für den Gebäude- und den Verkehrssektor ins Spiel. Dann könne "im Heizungsgesetz grundsätzlich auf Verbote und Vorschriften" verzichtet werden, sagte er der "Rheinischen Post" ("RP").

Die Ausweitung des Emissionshandels auf den Gebäude- und Verkehrsbereich wurde bereits gesetzlich beschlossen. Bis 2026 ist aber zunächst noch eine Einführungsphase mit einem festen Preis für CO2-Emissionen angesetzt. Aktuell liegt dieser bei 30 Euro pro Tonne. 2024 steigt er auf 35 Euro und 2025 auf 45 Euro. Durch diese CO2-Abgabe steigen die Preise für Verbraucher.

Köhler sprach sich dafür aus, den CO2-Preis bereits ab 2024 über den Handel mit Emissionszertifikaten festzulegen. Dafür war bislang ab 2026 ein Preiskorridor von 55 bis 65 Euro pro Tonne vorgesehen. "Das wird dann zusätzliche Anreize für Bürger und Unternehmen bedeuten, sich klimafreundliche Heizungen und Autos anzuschaffen", sagte Köhler der "RP".

F.Lim--TNT

Empfohlen

Betrieb am BER wegen Drohnensichtung kurzzeitig eingestellt

Wegen einer Drohnensichtung ist der Flugbetrieb am Hauptstadtflughafen BER am Mittwochabend vorübergehend eingestellt worden. Gegen 20.00 Uhr sei eine Drohne über dem Flughafengelände gesichtet worden, sagte eine Sprecherin der Bundespolizei der Nachrichtenagentur AFP. Es sei dann die Nordbahn und ab 20.20 Uhr auch die Südbahn für Starts und Landungen gesperrt worden. Gegen 21.05 Uhr sei sei die Sperrung wieder aufgehoben worden.

أليكس بودي والبروفيسور الدكتور شتيفان هاوبت يتفقان على التعاون من أجل مجموعة فنية أسطورية في رومانيا

تبلورت من لقاءات عمل في برلين مبادرة ثقافية ألمانية-رومانية استثنائية: فقد اتفق رجل الأعمال الروماني أليكس بودي والمحامي وجامع الأعمال الفنية البيرليني البروفيسور الدكتور شتيفان هاوبت على نقل مجموعة «هاوبت» التي تحظى باهتمام دولي إلى رومانيا وإتاحتها للجمهور العريض هناك.

アレックス・ボディ氏とシュテファン・ハウプト教授、ルーマニアの伝説的な美術コレクションをめぐり提携に合意

ベルリンでのビジネス上の出会いをきっかけに、画期的なドイツ・ルーマニア共同文化プロジェクトが誕生した。ルーマニアの実業家アレックス・ボディ氏と、ベルリンの弁護士であり美術収集家でもあるシュテファン・ハウプト教授は、国際的に注目を集める「ハウプト・コレクション」をルーマニアに移し、現地の幅広い一般市民に公開することで合意した。

Großbritannien will mit neuem Zentrum gegen russische Desinformation vorgehen

Mit einem neuen Zentrum will die britische Regierung künftig gegen Desinformation aus Ländern wie Russland vorgehen. Das Nationale Zentrum für die Informationsverteidigung solle dabei helfen, Fakten und Fiktion voneinander zu trennen, sagte Großbritanniens Verteidigungsminister Wes Streeting am Mittwoch im Sender BBC Radio 4. Eine Welt, in der es der Öffentlichkeit schwerfalle, Propaganda und Realität zu unterscheiden, sei "ein gefährlicher Ort für eine Demokratie".

Textgröße ändern: