The National Times - Kleines Plus bei Neuzulassungen im Februar

Kleines Plus bei Neuzulassungen im Februar


Kleines Plus bei Neuzulassungen im Februar
Kleines Plus bei Neuzulassungen im Februar

Die Erholung auf dem deutschen Automarkt hat sich im Februar fortgesetzt. Im vergangenen Monat wurden 200.512 Pkw neu zugelassen, das waren 3,2 Prozent mehr als im Februar 2021, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) mitteilte. Schon im Januar war der Automarkt erstmals seit Juni wieder gewachsen. Das Vorkrisenniveau bleibe aber "in weiter Ferne", betonte Autoexperte Peter Fuß vom Beratungsunternehmen EY.

Textgröße ändern:

Im Vergleich zum Februar 2019 bedeuten die rund 200.000 neu angemeldeten Pkw einen Rückgang um 25 Prozent, rechnete Fuß vor. "Wir befinden uns nun im dritten Krisenjahr – und immer neue unvorhergesehene Ereignisse und Krisen führen zu immer neuen Marktturbulenzen."

Die Hersteller werden nach Einschätzung des Experten wegen der andauernden Lieferengpässe auch weiterhin vor allem große Modelle, Elektroautos und solche, mit denen sie viel Geld verdienen können, produzieren. Die aktuellen Engpässe führten dazu, dass in einigen Autowerken die Produktion ruht. Fuß prophezeite weitere Preissteigerungen und "noch längere Lieferzeiten".

Auch die Produktion von Elektroautos leide, zumal sie noch mehr Chips benötigten als Verbrenner, wie Fuß erklärte. Das Wachstum bei E-Autos habe sich bereits verlangsamt.

E.Cox--TNT

Empfohlen

"Rheinische Post": Linke fordert von Bundesregierung mehr Schutz für queere Menschen

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit am Sonntag hat die Linkspartei von der Bundesregierung mehr Schutzmaßnahmen für queere Menschen gefordert. "In Zeiten, in denen gewalttätige Übergriffe und Diskriminierung zunehmen und rechtsextreme Gruppen Stimmung gegen Queers machen, bräuchte es eine Regierung, die sich schützend vor die queere Community stellt", sagte der Linke-Bundestagsabgeordnete Maik Brückner der Zeitung "Rheinische Post" (Sonntag).

Zehntausende bei Demonstration von rechtsextremem Aktivisten in London - 43 Festnahmen

Unter massiven Sicherheitsvorkehrungen sind am Samstag in London zwei Großkundgebungen abgehalten worden: Zehntausende Menschen nahmen an der Demonstration "Unite the Kingdom" des rechtsextremen Aktivisten Tommy Robinson teil, wie auf Luftaufnahmen britischer Medien zu sehen war. An einer pro-palästinensischen und gegen Rassismus gerichteten Demonstration beteiligten sich nach Angaben eines AFP-Reporters mehrere tausend Menschen. Am Rande der Demonstrationen wurden laut Polizei insgesamt 43 Menschen festgenommen.

Sonderkollektion von Swatch sorgt für chaotische Szenen vor Geschäften weltweit

Gedränge, Schlägereien, beschädigte Türen und außerplanmäßig geschlossene Läden: Der Verkaufsstart für eine Sonderkollektion von Swatch-Uhren in Zusammenarbeit mit der Schweizer Luxusuhrenmarke Audemars Piguet hat am Samstag in New York und mehreren europäischen Städten für chaotische Szenen gesorgt. Da die Kollektion "Royal Pop" nur in ausgewählten Swatch-Läden verkauft wurde, bildeten sich vor den betroffenen Geschäften lange Warteschlangen.

Ökonomen bezweifeln Reformwillen der Regierung - CSU sieht zeitlichen Puffer

Führende Ökonomen haben die Reformbereitschaft der Bundesregierung infrage gestellt. "Als Realist fehlt mir die Fantasie", sagte DIW-Präsident Marcel Fratzscher der "Welt am Sonntag" mit Blick auf die Umsetzung wichtiger Reformen. Der Vizepräsident des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), Oliver Holtemöller, führt das Zögern auf den nach wie vor robusten Arbeitsmarkt zurück. Nach Ansicht der CSU sollte sich die Koalition für die großen Sozial- und Steuerreformen notfalls mehr Zeit nehmen.

Textgröße ändern: