The National Times - Bisheriger Credit-Suisse-Chef rückt in Konzernleitung der UBS auf

Bisheriger Credit-Suisse-Chef rückt in Konzernleitung der UBS auf


Bisheriger Credit-Suisse-Chef rückt in Konzernleitung der UBS auf
Bisheriger Credit-Suisse-Chef rückt in Konzernleitung der UBS auf / Foto: © AFP/Archiv

Der bisherige Chef der Credit Suisse, Ulrich Körner, rückt mit dem Abschluss der Übernahme durch die UBS in die Konzernleitung der Schweizer Großbank auf. Körner "kennt beide Unternehmen" und werde sich entsprechend um Kontinuität und den "Kundenfokus von Credit Suisse" kümmern und zugleich den Integrationsprozess unterstützen, teilte die UBS am Dienstag mit. Körner arbeitete bereits mehrere Jahre lang in Spitzenpositionen für die UBS.

Textgröße ändern:

Die Großbank rechnet damit, dass der rechtliche Abschluss der Übernahme "in den nächsten Wochen erfolgt". Gleichwohl werde die Integration der Geschäftsbereiche und Rechtseinheiten "Zeit in Anspruch nehmen". Die UBS AG und die Credit Suisse AG sollen demnach "bis auf Weiteres unabhängig agieren", die UBS werde die Integration dann "stufenweise umsetzen".

Im Zuge der Vorstellung der neuen Führungsstruktur kündigte die UBS außerdem den Weggang der bisherigen Finanzchefin Sarah Youngwood an - sie werde die Bank "nach Abschluss der Transaktion verlassen". Ihr Nachfolger wird der langjährige UBS-Manager Todd Tuckner.

Die Übernahme der Credit Suisse durch die UBS war am 19. März angekündigt worden. Die Bank war von Skandalen erschüttert und aufgrund von massiven Finanzierungsproblemen nach Meinung der Schweizer Regierung nicht überlebensfähig.

S.Clarke--TNT

Empfohlen

Frankreich nach Jahren wieder auf Platz eins der Skidestinationen

Frankreich hat sich nach elf Jahren erstmals wieder den Spitzenplatz der meistbesuchten Skidestinationen erobert. Die französischen Skiorte verzeichneten in der Saison 2025/2026 einen Anstieg der Besucherzahlen um 2,4 Prozent auf gut 56 Millionen Skifahrertage, wie der Verband der Pisten- und Seilbahn-Betreiber am Mittwoch in Paris erklärte. Damit lag Frankreich vor Österreich mit knapp 54 Millionen und den USA mit knapp 53 Millionen Skifahrertagen.

Preise nicht gesunken: ADAC fordert Abschaffung der Zwölf-Uhr-Regel an Tankstellen

Seit April gilt die Zwölf-Uhr-Regel an Tankstellen - doch die Preise seien damit nicht gesunken, kritisiert der ADAC. Er forderte daher die "zeitnahe" Abschaffung der Maßnahme. Den neuen Tankrabatt ab Oktober dagegen bewertete der Autofahrerclub am Mittwoch als "richtigen Schritt" zur schnellen Entlastung der Autofahrenden. Den ab Januar geplanten Spritpreisdeckel sieht er eher skeptisch.

"Merkel unplugged": Ex-Kanzlerin startet Talkreihe mit Schulklassen

Seit ihrem Ausscheiden aus dem Amt tritt Angela Merkel (CDU) nur noch selten in der Öffentlichkeit auf, jetzt startet die Ex-Bundeskanzlerin eine Talkreihe mit Schülerinnen und Schülern. Für die neue vierteilige Reihe "Merkel unplugged" von Deutschlandfunk Kultur trifft die ehemalige Bundeskanzlerin Schulklassen aus ganz Deutschland im Berliner Funkhaus, wie das Deutschlandradio am Mittwoch in Berlin mitteilte. Im Mittelpunkt stünden "die Fragen, Perspektiven und Anliegen junger Menschen".

ADAC fordert Abschaffung der Zwölf-Uhr-Regel an Tankstellen

Der ADAC fordert die Abschaffung der Zwölf-Uhr-Regel an den Tankstellen. Zwar sei die Zahl der täglichen Preisänderungen durch die Regel erheblich reduziert worden, teilte der Automobilclub am Mittwoch mit. Allerdings habe die Maßnahme die Preise "keinesfalls gesenkt", kritisierte der ADAC. Die Regel solle daher "zeitnah beendet werden".

Textgröße ändern: