The National Times - Zentrum für Luft- und Raumfahrt stoppt Kooperation mit Russland

Zentrum für Luft- und Raumfahrt stoppt Kooperation mit Russland


Zentrum für Luft- und Raumfahrt stoppt Kooperation mit Russland
Zentrum für Luft- und Raumfahrt stoppt Kooperation mit Russland

Wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) die Zusammenarbeit mit Russland gestoppt. "Für uns gilt: Gewalt darf kein Mittel zur Durchsetzung von Zielen jedweder Art sein", erklärte die Forschungsorganisation am Donnerstag in Köln. "Wir sehen deshalb mit großer Sorge die Entwicklungen in der Ukraine und verurteilen die kriegerischen Handlungen Russlands."

Textgröße ändern:

Als internationale Organisation, in der Menschen aus 96 verschiedenen Ländern arbeiten, stehe das DLR für ein friedliches Miteinander aller Nationen und Menschen. Das DLR sowie die Raumfahrtagentur der Organisation kooperieren in einer Reihe von Forschungsprojekten mit russischen Einrichtungen. Daran seien zum Teil auch weitere deutsche Forschungsgruppen und Hochschulen sowie internationale Partner beteiligt.

Der Vorstand des DLR beschloss nun, die Zusammenarbeit mit russischen Institutionen bei "laufenden oder in Planung befindlichen Projekten" zu stoppen. Es werde zudem keine neuen Projekte oder Initiativen mit Institutionen in Russland geben. Wo es erforderlich sein sollte, werde das DLR in die "nötigen Abstimmungen" mit weiteren nationalen und internationalen Partnern eintreten.

H.Davies--TNT

Empfohlen

DB-Fernverkehr im Norden wieder angelaufen - Kritik an Krisenmanagement der Bahn

Der Fernverkehr der Deutschen Bahn in Norddeutschland ist zwei Tage nach dem Wintersturm "Elli" wieder angelaufen, es kam jedoch weiterhin zu Zugausfällen und Verspätungen. Am Sonntag führen "etwa zwei Drittel" des planmäßigen Angebots stabil, sagte Bahn-Chefin Evelyn Palla. Fernverkehrsverbindungen von Berlin, Hannover und Hamburg an die Küsten verkehrten jedoch weiterhin nicht, zahlreiche Ausfälle gab es auch im Nahverkehr in den Ländern Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Dies sorgte für Kritik am Krisenmanagement der DB, gegen die Palla sich verteidigte.

Bahnchefin verteidigt Krisenmanagement: Sicherheit hat immer "oberste Priorität"

Nach der Einstellung des Fernverkehrs der Deutschen Bahn wegen Wintersturms "Elli" in Norddeutschland hat Konzernchefin Evelyn Palla das Krisenmanagement verteidigt. Die Sicherheit von Reisenden und Mitarbeitenden habe für ihr Unternehmen immer "oberste Priorität", sagte die Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn am Sonntag im Hauptbahnhof Hannover. Die Lage sei "sehr dynamisch" gewesen, "weitreichende Schneeverwehungen" hätten seit Freitag immer wieder bereits freigeräumte Streckenabschnitte blockiert.

Landwirte in Frankreich und Irland protestieren gegen Mercosur-Handelsabkommen

Nach der Einigung der EU auf ein Handelsabkommen mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten haben am Wochenende Landwirte in mehreren europäischen Ländern protestiert. Im Westen Frankreichs blockierten in der Nacht zum Sonntag rund hundert Landwirte den Zugang zum Hafen von Le Havre, im irischen Athlone versammelten sich Bauern mit Traktoren. Europäische Landwirte fürchten wegen des Handelsabkommens Konkurrenz durch günstigere südamerikanische Produkte.

Bundeskanzler Merz reist nach Indien

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bricht am Sonntag zu seinem ersten Besuch in Indien seit seinem Amtsantritt auf. Zugleich ist es die erste Asien-Reise des Kanzlers - nach China soll es einige Wochen später gehen. Offiziell empfangen wird Merz am Montag von Indiens Premierminister Narendra Modi in Ahmedabad. Am Dienstag geht es weiter in die Industriemetropole Bangalore. Merz wird von einer großen Wirtschaftsdelegation begleitet.

Textgröße ändern: