The National Times - Zentrum für Luft- und Raumfahrt stoppt Kooperation mit Russland

Zentrum für Luft- und Raumfahrt stoppt Kooperation mit Russland


Zentrum für Luft- und Raumfahrt stoppt Kooperation mit Russland
Zentrum für Luft- und Raumfahrt stoppt Kooperation mit Russland

Wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) die Zusammenarbeit mit Russland gestoppt. "Für uns gilt: Gewalt darf kein Mittel zur Durchsetzung von Zielen jedweder Art sein", erklärte die Forschungsorganisation am Donnerstag in Köln. "Wir sehen deshalb mit großer Sorge die Entwicklungen in der Ukraine und verurteilen die kriegerischen Handlungen Russlands."

Textgröße ändern:

Als internationale Organisation, in der Menschen aus 96 verschiedenen Ländern arbeiten, stehe das DLR für ein friedliches Miteinander aller Nationen und Menschen. Das DLR sowie die Raumfahrtagentur der Organisation kooperieren in einer Reihe von Forschungsprojekten mit russischen Einrichtungen. Daran seien zum Teil auch weitere deutsche Forschungsgruppen und Hochschulen sowie internationale Partner beteiligt.

Der Vorstand des DLR beschloss nun, die Zusammenarbeit mit russischen Institutionen bei "laufenden oder in Planung befindlichen Projekten" zu stoppen. Es werde zudem keine neuen Projekte oder Initiativen mit Institutionen in Russland geben. Wo es erforderlich sein sollte, werde das DLR in die "nötigen Abstimmungen" mit weiteren nationalen und internationalen Partnern eintreten.

H.Davies--TNT

Empfohlen

Dritte Runde der Tarifverhandlungen in Chemie- und Pharmaindustrie beginnt

Die Tarifverhandlungen für rund 585.000 Beschäftigte in der Chemie- und Pharmaindustrie gehen am Dienstag (13.00 Uhr) in die dritte Runde. Die Gespräche im rheinland-pfälzischen Bad Breisig sind für zwei Tage angesetzt. Der Verhandlungsführer der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE), Oliver Heinrich, sowie der Verhandlungsführer des Bundesarbeitgeberverbands Chemie (BAVC), Matthias Bürk, wollen zum Auftakt ab 14.00 Uhr Statements abgeben.

EU und Australien schließen Handelsabkommen

Die EU und Australien haben nach jahrelangen Verhandlungen ein Handelsabkommen geschlossen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und der australische Regierungschef Anthony Albanese unterzeichneten am Dienstag in Canberra das Abkommen, mit dem sich die EU den Zugang zu wichtigen Rohstoffen sichern will. Es soll Zölle auf beiden Seiten abschaffen und den Handel mit Dienstleistungen sowie gegenseitige Investitionen erleichtern.

Zwei Tote und dutzende Verletzte bei Flugzeugunglück in New York

Bei einem Flugzeugunglück am New Yorker Flughafen LaGuardia sind zwei Menschen getötet und mehr als 40 weitere verletzt worden. Ein Flugzeug der Gesellschaft Air Canada rammte auf der Landebahn ein Feuerwehrfahrzeug, die beiden Piloten kamen dabei ums Leben. Der zwischenzeitlich gesperrte Airport nahm seinen Betrieb am Montag wieder auf.

Trump-Regierung setzt ICE-Mitarbeiter an Flughäfen ein

Die US-Regierung von Präsident Donald Trump hat bewaffnete Einsatzkräfte der umstrittenen Einwanderungsbehörde ICE an Flughäfen eingesetzt. Trumps Grenzschutzbeauftragter Tom Homan sagte am Montag dem Sender CNN, ICE-Mitarbeiter seien zunächst an 14 Flughäfen entsandt worden. "Es werden noch mehr", fügte er hinzu. Nach Trumps Worten könnte auch die Nationalgarde an Airports stationiert werden.

Textgröße ändern: