The National Times - Ifo-Umfrage: Geschäfte der deutschen Autoindustrie laufen "etwas besser"

Ifo-Umfrage: Geschäfte der deutschen Autoindustrie laufen "etwas besser"


Ifo-Umfrage: Geschäfte der deutschen Autoindustrie laufen "etwas besser"
Ifo-Umfrage: Geschäfte der deutschen Autoindustrie laufen "etwas besser" / Foto: © AFP/Archiv

Die Geschäftslage der deutschen Autohersteller und ihrer Zulieferer hat sich laut einer Umfrage des Münchner Ifo-Instituts leicht verbessert. Die Zulieferer seien aber weiterhin deutlich zufriedener mit ihren aktuellen Geschäften als die Autohersteller, erklärte Ifo-Experte Oliver Falck am Donnerstag. Die Erwartungen der Unternehmen dagegen stiegen kaum.

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Europas größter Autokonzern Volkswagen teilte am Donnerstag mit, dass Absatz und Umsatz im ersten Quartal kräftig gestiegen seien. Volkswagen verkaufte 1,8 Millionen Autos, 7,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz legte um 22 Prozent 76 Milliarden Euro zu. Auch der bereinigte Betriebsgewinn stieg kräftig um 35 Prozent auf 7,1 Milliarden Euro - unter dem Strich standen aber 4,7 Milliarden Euro, weil VW Sondereffekte aus der Absicherung gegen den Anstieg der Rohstoffpreise abziehen musste.

Der Absatz in China, dem für den Konzern wichtigsten Markt, ging allerdings um 14,5 Prozent zurück. Volkswagen zeigte sich aber überzeugt, dass die Verkäufe dort wieder anziehen werden.

Ifo-Experte Falck erklärte: "Die Automobilmesse in Shanghai im April hat der deutschen Automobilbranche klar vor Augen geführt, dass der Wettbewerb in der neuen Elektromobilitätswelt auf dem für die deutschen Autobauer so wichtigen chinesischen Markt aber auch darüber hinaus härter wird."

Auch der Absatz von BMW in China ging von Januar bis März zurück - um 6,6 Prozent auf rund 195.000 Autos. BMW nannte die Nachwirkungen der Corona-Pandemie als Grund. Auch insgesamt sank der Absatz des Premiumherstellers, und zwar um 1,5 Prozent auf rund 588.000 Autos. Dennoch stieg der Umsatz deutlich um mehr als 18 Prozent auf fast 37 Milliarden Euro.

Der Gewinn im ersten Quartal fiel um 64 Prozent auf 3,7 Milliarden Euro - Grund waren laut Konzern Einmaleffekte wegen der Integration des chinesischen Gemeinschaftsunternehmens Brilliance, was den Gewinn zu Beginn des Jahres 2022 stark gesteigert hatte.

BMW setzt "konsequent" auf Elektroautos, wie Konzernchef Oliver Zipse betonte. Der Anteil soll in diesem Jahr auf 15 Prozent ansteigen. 2024 soll dann mindestens jedes fünfte Neufahrzeug des Unternehmen ein E-Auto sein, 2024 jedes vierte.

C.Bell--TNT

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