The National Times - Stiftung Warenttest: Spar-Apps für Lebensmittel bringen wenig Ersparnis

Stiftung Warenttest: Spar-Apps für Lebensmittel bringen wenig Ersparnis


Stiftung Warenttest: Spar-Apps für Lebensmittel bringen wenig Ersparnis
Stiftung Warenttest: Spar-Apps für Lebensmittel bringen wenig Ersparnis / Foto: © AFP/Archiv

Spar-Apps für Lebensmittel sind zeitaufwändig und bringen den Verbrauchern nur wenig Ersparnis. Zu diesem Schluss kommt die Stiftung Warentest nach einer Untersuchung von 16 Spar-Apps für Lebensmittel wie Marktguru, KaufDa oder Smhaggle, wie das Verbrauchermagazin am Dienstag meldete. Ein gutes Testurteil erreichte keine Anwendung.

Textgröße ändern:

Solche Preisvergleich-Apps sollen gedruckte Prospekte ersetzen und nach Schnäppchen suchen. Manche der Anwendungen helfen den Verbraucherexperten zufolge aber kaum, andere sparen bis zu zwölf Prozent. Bei der App mit dem größten Sparpotenzial lag die Ersparnis bei einem Familieneinkauf im Wert von 55,59 Euro unter dem Strich bei 5,89 Euro. Bei der schlechtesten App waren demnach sogar nur weniger als zwei Euro Ersparnis drin.

Die Gesamturteile reichen lediglich von befriedigend bis ausreichend. Alle Apps sparten demnach weniger als der Preisvergleich direkt im Laden, weil sie nicht alle Schnäppchen kennen. Teilweise nennen die Apps auch Preise, die es im Supermarkt gar nicht gibt. Im Schnitt fanden die Tester nur drei von vier versprochenen Angeboten vor Ort wieder.

Zudem sind alle Apps laut Stiftung Warentest zeitaufwendig. Die Suche sei umständlich. Im Schnitt mussten die Tester demnach drei Märkte abklappern, um alle von den Apps genannten Sparpreise zu ergattern. Aus Sicht der Tester lohnen sich die Apps daher nur, wenn Verbraucher wirklich jeden Cent sparen wollen oder auf ein Angebot eines speziellen Produkts warten, um dann auf Vorrat einzukaufen. Die Untersuchung findet sich in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift "test".

A.Robinson--TNT

Empfohlen

Bundestag soll Freitag über Neuauflage des Tankrabatts abstimmen

Der Bundestag soll am Freitag über die Neuauflage des Tankrabatts abstimmen. Wie eine Sprecherin am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP sagte, wird die Steuersenkung voraussichtlich am Freitag auf die Tagesordnung des Bundestagsplenums gesetzt und an einen Tagesordnungspunkt zur Sanierung und Abwicklung von Versicherungsunternehmen (11.25 Uhr) angehängt.

OECD hebt Wachstumsprognose für Deutschland 2026 auf 1,1 Prozent an

Ungeachtet der anhaltenden Auswirkungen des Krieges in der Golfregion auf die Wirtschaft hat die OECD ihre Wachstumsprognosen für Deutschland und weltweit leicht angehoben. Für Deutschland rechnet die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in ihrer am Mittwoch veröffentlichten aktuellen Prognose in den kommenden beiden Jahren mit einem Wirtschaftswachstum von jeweils 1,1 Prozent. Für 2026 bedeutet das einen Anstieg um 0,4 Punkte im Vergleich zur vorherigen Prognose vom Juni.

Frei mahnt rasche Reformen an - und sagt Merz Rückhalt der Fraktion zu

Unionsfraktionschef Thorsten Frei (CDU) hat die Koalition zu einer unbeirrten Fortsetzung des Reformkurses unter Führung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) aufgerufen. In der Unionsfraktion verfüge der Kanzler dafür auch nach den Niederlagen bei den jüngsten Wahlen über den nötigen Rückhalt, sagte Frei am Dienstag in Berlin vor Beginn der Fraktionssitzung. "Der Bundeskanzler hat unsere Unterstützung."

Verkehrstechnik-Messe Innotrans in Berlin eröffnet - Rekordzahl von Ausstellern

Mit einer Rekordzahl von Ausstellern hat am Dienstag die Verkehrstechnik-Messe Innotrans Berlin begonnen. 3170 Aussteller und damit 200 mehr als 2024 zeigen bis Freitag ihre neuesten Fahrzeuge, wie die Messe Berlin mitteilte. Es sei "die größte Innotrans" in ihrer 30-jährigen Geschichte.

Textgröße ändern: