The National Times - Baugenehmigungen für neue Wohnungen weiter stark zurückgegangen

Baugenehmigungen für neue Wohnungen weiter stark zurückgegangen


Baugenehmigungen für neue Wohnungen weiter stark zurückgegangen
Baugenehmigungen für neue Wohnungen weiter stark zurückgegangen / Foto: © AFP/Archiv

Die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen ist auch im Februar stark zurückgegangen: In dem Monat wurden nur 22.300 neue Wohnungen genehmigt, das waren 20,6 Prozent weniger als vor einem Jahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Damit ging die Zahl der Baugenehmigungen seit Mai vergangenen Jahres jeden Monat stetig zurück, seit Oktober sogar jeweils um über zehn Prozent.

Textgröße ändern:

Grund für den anhaltenden Rückgang sind nach Einschätzung der Statistiker weiterhin vor allem die hohen Kosten für Baumaterialien und immer ungünstigere Finanzierungsbedingungen für Bauvorhaben. Die Genehmigungen gingen dabei sowohl für Wohnungen in neuen Gebäuden als auch für neue Wohnungen in Bestandsgebäuden zurück.

Im vergangenen Jahr hatte die Zahl der erteilten Baugenehmigungen für Wohnungen den niedrigsten Stand seit 2018 erreicht. Besonders stark war hier der Rückgang bei Ein- und Zweifamilienhäusern. Das Ziel der Bundesregierung, 400.000 neue Wohnungen pro Jahr zu bauen, wurde klar verfehlt.

C.Stevenson--TNT

Empfohlen

Frei mahnt rasche Reformen an - und sagt Merz Rückhalt der Fraktion zu

Unionsfraktionschef Thorsten Frei (CDU) hat die Koalition zu einer unbeirrten Fortsetzung des Reformkurses unter Führung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) aufgerufen. In der Unionsfraktion verfüge der Kanzler dafür auch nach den Niederlagen bei den jüngsten Wahlen über den nötigen Rückhalt, sagte Frei am Dienstag in Berlin vor Beginn der Fraktionssitzung. "Der Bundeskanzler hat unsere Unterstützung."

Verkehrstechnik-Messe Innotrans in Berlin eröffnet - Rekordzahl von Ausstellern

Mit einer Rekordzahl von Ausstellern hat am Dienstag die Verkehrstechnik-Messe Innotrans Berlin begonnen. 3170 Aussteller und damit 200 mehr als 2024 zeigen bis Freitag ihre neuesten Fahrzeuge, wie die Messe Berlin mitteilte. Es sei "die größte Innotrans" in ihrer 30-jährigen Geschichte.

IG Metall fordert fünf Prozent mehr Lohn - Arbeitgeber: "Realitätsfern"

In der anstehenden Tarifrunde für 3,7 Millionen Beschäftigte in der Metall- und Elektroindustrie fordert die IG Metall fünf Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Mehrere Bezirke teilten am Dienstag die Beschlüsse ihrer Tarifkommissionen mit - am Mittwoch soll der Gewerkschaftsvorstand die Forderung für die gesamte IG Metall beschließen. Der Arbeitnehmerverband Südwestmetall wies die Forderungen umgehend als "realitätsfern" zurück. Die Tarifverhandlungen beginnen im Oktober.

CSU-Politiker Hoffmann: Koalition einig bei Härtefallregelung für Frühverrentung

Die Koalition hat sich nach CSU-Angaben bereits auf eine Härtefallregelung geeinigt, um besonders belasteten langjährig Versicherten einen früheren Renteneintritt zu ermöglichen. Hier seien sich Union und SPD "schon einig", die Vereinbarung müsse nun aber noch "ausformuliert" werden, sagte CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann am Dienstag in Berlin.

Textgröße ändern: