The National Times - Niedrigere Beteiligung bei Protesten gegen Rentenreform in Frankreich

Niedrigere Beteiligung bei Protesten gegen Rentenreform in Frankreich


Niedrigere Beteiligung bei Protesten gegen Rentenreform in Frankreich
Niedrigere Beteiligung bei Protesten gegen Rentenreform in Frankreich / Foto: © AFP

Mit deutlich niedrigerer Beteiligung als in den Vorwochen haben in Frankreich am Samstag erneut hunderttausende Menschen gegen die geplante Rentenreform protestiert. Nachdem die Polizei zunächst mit landesweit bis zu einer Million Teilnehmern gerechnet hatte, meldete die Regierung am Abend lediglich 368.000 Demonstranten. Die Gewerkschaft CGT gaben die Zahl der Teilnehmer dagegen mit mehr als eine Million an.

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In Paris, wo laut Innenministerium rund 48.000 Menschen demonstrierten, kam es zu Zusammenstößen. Demonstranten bewarfen Polizisten mit Gegenständen, Schaufensterscheiben wurden eingeworfen und mehrere Mülleimer in Brand gesetzt. Die Polizei nahm nach eigenen Angaben 32 Menschen fest.

Die seit Wochen andauernden Proteste und Streiks richten sich gegen die im Senat debattierte Rentenreform, die eine Anhebung des Rentenalters von 62 auf 64 Jahre vorsieht. Noch bis Sonntag um Mitternacht hat der Senat Zeit für die Debatte. Anschließend geht der Text in den Vermittlungsausschuss. Die Regierung hofft auf eine endgültige Verabschiedung am kommenden Donnerstag, wobei sie auf die Stimmen der konservativen Republikaner angewiesen ist.

Präsident Emmanuel Macron steht in der Kritik, weil er sich aus der Debatte um die Rentenreform weitgehend herausgehalten hatte. In einem am Donnerstag veröffentlichten Schreiben an die Gewerkschaften signalisierte er Dialogbereitschaft, ohne aber auf die wiederholte Bitte der Gewerkschaften um ein Treffen mit ihm einzugehen.

P.Jones--TNT

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