The National Times - US-Wirtschaft im vergangenen Jahr um 2,1 Prozent gewachsen

US-Wirtschaft im vergangenen Jahr um 2,1 Prozent gewachsen


US-Wirtschaft im vergangenen Jahr um 2,1 Prozent gewachsen
US-Wirtschaft im vergangenen Jahr um 2,1 Prozent gewachsen / Foto: © AFP/Archiv

Die US-Wirtschaft ist im vergangenen Jahr um 2,1 Prozent gewachsen und damit deutlich langsamer als im Vorjahr. Die Zunahme des Bruttoinlandsproduktes 2022 geht in erster Linie auf eine Zunahme von Binnenkonsum und Exporten zurück, wie das US-Handelsministerium am Donnerstag in Washington erklärte.

Textgröße ändern:

2021 war die US-Wirtschaft noch um 5,9 Prozent gewachsen. Das war aber ein außergewöhnliches Jahr, weil die größte Volkswirtschaft der Welt sich von den verheerenden Auswirkungen der Corona-Pandemie im Vorjahr erholte.

In den ersten beiden Quartalen 2022 schrumpfte die US-Wirtschaft dann leicht, bevor sie in der zweiten Jahreshälfte wieder wuchs. Allerdings verlangsamte sich das Wachstum zuletzt: Stieg das BIP im dritten Quartal 2022 um annualisiert - also auf das gesamte Jahr hochgerechnet - 3,2 Prozent, war es im vierten Quartal noch eine Zunahme von annualisiert 2,9 Prozent, wie das Handelsministerium am Donnerstag mitteilte.

Eine Reihe von Leitzinserhöhungen der US-Notenbank Fed im Kampf gegen die hohe Inflation hat die wirtschaftliche Aktivität leicht gedämpft. Das Quartalswachstum von 2,9 Prozent in den letzten drei Monaten 2022 ist aber höher als von Analysten erwartet.

Experten rechnen jetzt damit, dass sich das Wirtschaftswachstum im ersten Quartal 2023 deutlich verlangsamen könnte. Das wären willkommene Nachrichten für die Fed, die dann weiter das Tempo aus den Leitzinserhöhungen nehmen könnte.

P.Barry--TNT

Empfohlen

KI-Assistent für vernetzte Mobilität: Akkodis und der Hamburger Verkehrsverbund präsentieren hvv mia auf der InnoTrans 2026

Basierend auf dem Synergeticon AI Conversational Service Hub von Akkodis bündelt die gemeinsam mit dem Hamburger Verkehrsverbund entwickelte Lösung hvv mia Reiseinformationen, Routenplanung, Ticketauskünfte und weitere Mobilitätsservices in einer zentralen, dialogbasierten Anwendung.

Heizkosten 2025 wieder gestiegen - fossile Heizungen "langfristig immer teurer"

Die Heizkosten sind 2025 nach einer Entspannung in den beiden Vorjahren wieder gestiegen - und auch für 2026 rechnet die Beratungsgesellschaft co2online mit weiteren Kostensteigerungen. Langfristig werden fossile Heizungen "immer teurer", erklärte co2online am Dienstag. Laut dem jährlich zusammen mit dem Deutschen Mieterbund erhobenen Heizspiegel können 90 Prozent aller Haushalte ihre Heizkosten heute senken.

Düngemittel-Deal: Trump will Kalisalz aus Belarus statt aus Kanada kaufen

US-Präsident Donald Trump bereitet nach eigenen Angaben ein "umfassendes" Abkommen mit Belarus über den Kauf von Kalisalz vor. "Der Preis wäre deutlich niedriger als das, was wir heute an Kanada zahlen", erklärte Trump am Montag in seinem Onlinedienst Truth Social. Dies sei eine "sehr gute Nachricht für unsere Bauern und Viehzüchter".

Zehntausende Beschäftigte protestieren gegen "Kahlschlag" in der Autoindustrie

Mit Betriebsversammlungen, Kundgebungen und Demonstrationen haben bundesweit zehntausende Beschäftigte der Automobilindustrie gegen einen "Kahlschlag" in ihrer Branche demonstriert. Die IG Metall erklärte am Montag, an dem von ihr ausgerufenen Aktionstag Autoindustrie beteiligten sich rund 175.000 Beschäftigte. IG-Metall-Chefin Christiane Benner erklärte: "Beschäftigte sind nicht länger bereit, für eine Krise zu zahlen, die sie nicht verschuldet haben."

Textgröße ändern: