The National Times - Netflix-Mitbegründer Reed Hastings tritt als Co-Chef von Streamingdienst zurück

Netflix-Mitbegründer Reed Hastings tritt als Co-Chef von Streamingdienst zurück


Netflix-Mitbegründer Reed Hastings tritt als Co-Chef von Streamingdienst zurück
Netflix-Mitbegründer Reed Hastings tritt als Co-Chef von Streamingdienst zurück / Foto: © GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv

Netflix-Mitbegründer Reed Hastings tritt als Co-Chef der erfolgreichen US-Streamingplattform zurück. Er wird an der Doppelspitze des Unternehmens von Netflix-Spitzenmanager Greg Peters abgelöst, der zum bisherigen zweiten Co-Chef Ted Sarandos aufschließt, wie die Filmplattform am Donnerstag mitteilte. Hastings wird aber auf einem neuen Posten als Exekutiv-Verwaltungsratschef weiter eine wichtige Rolle bei Netflix spielen.

Textgröße ändern:

"Ich bin so stolz auf unsere ersten 25 Jahre und blicke voller Freude auf unser nächstes Vierteljahrhundert", erklärte Hastings. Der 62-Jährige fügte hinzu: "Selbst Gründer müssen sich weiterentwickeln!"

Er arbeite schon seit 15 Jahren mit Peters und Sarandos zusammen und habe "in den vergangenen zweieinhalb Jahren das Management von Netflix zunehmend an sie delegiert", erklärte Hastings weiter. Er werde die beiden Netflix-Chefs fortan unterstützen und sich für einen guten Kurs der Netflix-Aktie einsetzen, sich zugleich aber mehr wohltätigen Zwecken widmen.

Hastings hatte Netflix 1997 zusammen mit Marc Randolph in Kalifornien gegründet. Das Unternehmen, das anfangs DVDs verlieh und per Post verschickte, bot 2007 in den USA erstmals einen Streaming-Service an. Mit Eigenproduktionen von Serien und Filmen feierte Netflix große Erfolge und ist Marktführer unter den Streaminganbietern, deren Zahl in den vergangenen Jahren stark gewachsen ist.

Die Zahl der Kunden weltweit stieg zuletzt auf mehr als 230 Millionen, wie Netflix am Donnerstag mitteilte. Die Plattform konnte mit Hits wie "Wednesday" und "Harry & Meghan" neue Kunden gewinnen.

P.Johnston--TNT

Empfohlen

Heizkosten 2025 wieder gestiegen - fossile Heizungen "langfristig immer teurer"

Die Heizkosten sind 2025 nach einer Entspannung in den beiden Vorjahren wieder gestiegen - und auch für 2026 rechnet die Beratungsgesellschaft co2online mit weiteren Kostensteigerungen. Langfristig werden fossile Heizungen "immer teurer", erklärte co2online am Dienstag. Laut dem jährlich zusammen mit dem Deutschen Mieterbund erhobenen Heizspiegel können 90 Prozent aller Haushalte ihre Heizkosten heute senken.

Düngemittel-Deal: Trump will Kalisalz aus Belarus statt aus Kanada kaufen

US-Präsident Donald Trump bereitet nach eigenen Angaben ein "umfassendes" Abkommen mit Belarus über den Kauf von Kalisalz vor. "Der Preis wäre deutlich niedriger als das, was wir heute an Kanada zahlen", erklärte Trump am Montag in seinem Onlinedienst Truth Social. Dies sei eine "sehr gute Nachricht für unsere Bauern und Viehzüchter".

Zehntausende Beschäftigte protestieren gegen "Kahlschlag" in der Autoindustrie

Mit Betriebsversammlungen, Kundgebungen und Demonstrationen haben bundesweit zehntausende Beschäftigte der Automobilindustrie gegen einen "Kahlschlag" in ihrer Branche demonstriert. Die IG Metall erklärte am Montag, an dem von ihr ausgerufenen Aktionstag Autoindustrie beteiligten sich rund 175.000 Beschäftigte. IG-Metall-Chefin Christiane Benner erklärte: "Beschäftigte sind nicht länger bereit, für eine Krise zu zahlen, die sie nicht verschuldet haben."

IG Metall: 175.000 Beschäftigte beim Aktionstag Automobilindustrie

Rund 175.000 Beschäftigte in der Automobilindustrie haben nach Angaben der Gewerkschaft IG Metall am Montag an bundesweiten Aktionen gegen Stellenabbau und Werksschließungen demonstriert. Sie beteiligten sich an insgesamt rund 280 Aktionen, wie die Gewerkschaft am Montag mitteilte. IG-Metall-Chefin Christiane Benner erklärte: "Beschäftigte sind nicht länger bereit, für eine Krise zu zahlen, die sie nicht verschuldet haben."

Textgröße ändern: