The National Times - Inflationsrate in Argentinien 2022 auf 94,8 Prozent gestiegen

Inflationsrate in Argentinien 2022 auf 94,8 Prozent gestiegen


Inflationsrate in Argentinien 2022 auf 94,8 Prozent gestiegen
Inflationsrate in Argentinien 2022 auf 94,8 Prozent gestiegen / Foto: © AFP/Archiv

In Argentinien ist die Inflationsrate im vergangenen Jahr auf 94,8 Prozent gestiegen. Das teilte die argentinische Statistikbehörde Indec am Donnerstag (Ortszeit) mit. Die Teuerungsrate in dem südamerikanischen Land erreichte damit ihren höchsten Stand seit 32 Jahren und zählt zu den höchsten weltweit.

Textgröße ändern:

Das Präsidialamt in Buenos Aires hob hervor, Wirtschaftsminister Sergio Massa habe erfolgreich verhindert, dass die Inflationsrate 2022 eine dreistellige Höhe erreicht, wie es einige Experten prognostiziert hätten. Zu Argentiniens Branchen mit den höchsten Teuerungsraten im vergangenen Jahr zählten laut Statistikbehörde Restaurants und Hotels. Hier habe die Teuerung 108,8 Prozent betragen.

Argentinien, die drittgrößte Volkswirtschaft Lateinamerikas, leidet chronisch unter hohen Inflationsraten. Um dem Problem zu begegnen, startete die Regierung von Präsident Alberto Fernández im Dezember einen Plan namens "Gerechte Preise". Dabei handelt es sich um eine Vereinbarung mit Herstellern von Lebensmitteln und Hygieneartikeln, den Preis der rund 2000 wichtigsten Artikel bis März einzufrieren und im Gegenzug für rund 30.000 andere Artikel monatliche Preiserhöhungen von vier Prozent zu erlauben.

W.Baxter--TNT

Empfohlen

Heizkosten 2025 wieder gestiegen - fossile Heizungen "langfristig immer teurer"

Die Heizkosten sind 2025 nach einer Entspannung in den beiden Vorjahren wieder gestiegen - und auch für 2026 rechnet die Beratungsgesellschaft co2online mit weiteren Kostensteigerungen. Langfristig werden fossile Heizungen "immer teurer", erklärte co2online am Dienstag. Laut dem jährlich zusammen mit dem Deutschen Mieterbund erhobenen Heizspiegel können 90 Prozent aller Haushalte ihre Heizkosten heute senken.

Düngemittel-Deal: Trump will Kalisalz aus Belarus statt aus Kanada kaufen

US-Präsident Donald Trump bereitet nach eigenen Angaben ein "umfassendes" Abkommen mit Belarus über den Kauf von Kalisalz vor. "Der Preis wäre deutlich niedriger als das, was wir heute an Kanada zahlen", erklärte Trump am Montag in seinem Onlinedienst Truth Social. Dies sei eine "sehr gute Nachricht für unsere Bauern und Viehzüchter".

Zehntausende Beschäftigte protestieren gegen "Kahlschlag" in der Autoindustrie

Mit Betriebsversammlungen, Kundgebungen und Demonstrationen haben bundesweit zehntausende Beschäftigte der Automobilindustrie gegen einen "Kahlschlag" in ihrer Branche demonstriert. Die IG Metall erklärte am Montag, an dem von ihr ausgerufenen Aktionstag Autoindustrie beteiligten sich rund 175.000 Beschäftigte. IG-Metall-Chefin Christiane Benner erklärte: "Beschäftigte sind nicht länger bereit, für eine Krise zu zahlen, die sie nicht verschuldet haben."

IG Metall: 175.000 Beschäftigte beim Aktionstag Automobilindustrie

Rund 175.000 Beschäftigte in der Automobilindustrie haben nach Angaben der Gewerkschaft IG Metall am Montag an bundesweiten Aktionen gegen Stellenabbau und Werksschließungen demonstriert. Sie beteiligten sich an insgesamt rund 280 Aktionen, wie die Gewerkschaft am Montag mitteilte. IG-Metall-Chefin Christiane Benner erklärte: "Beschäftigte sind nicht länger bereit, für eine Krise zu zahlen, die sie nicht verschuldet haben."

Textgröße ändern: