The National Times - Samsung rechnet mit starkem Gewinneinbruch im vierten Quartal

Samsung rechnet mit starkem Gewinneinbruch im vierten Quartal


Samsung rechnet mit starkem Gewinneinbruch im vierten Quartal
Samsung rechnet mit starkem Gewinneinbruch im vierten Quartal / Foto: © AFP

Der südkoreanische Elektronikhersteller Samsung Electronics rechnet mit einem Gewinneinbruch von 69 Prozent im vierten Quartal. Wie der Konzern am Freitag mitteilte, wird für die drei Monate von Oktober bis Dezember ein Gewinn von 4,3 Billionen Won (3,2 Milliarden Euro) erwartet - fast 14 Billionen Won weniger als im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis liege "weit unter den aktuellen Markterwartungen", erklärte das Unternehmen.

Textgröße ändern:

Samsung ist bekannt für seine Smartphones Galaxy; der Konzern ist außerdem der weltweit größte Speicherchipproduzent. Insbesondere die Nachfrage nach Speicherchips sei weltweit stärker zurückgegangen als erwartet, weil Kunden ihre Lagerbestände anpasst hätten, erklärte Samsung am Freitag. Sie reagierten damit wiederum auf "eine sich verschlechternde Verbraucherstimmung" angesichts hoher Zinsen und schwachen Konjunkturerwartungen.

Bereits im dritten Quartal war der Gewinn des Konzerns im Jahresvergleich um gut 31 Prozent zurückgegangen. Bis dahin hatte Samsung wie der gesamte Technologiesektor von der starken Nachfrage nach Elektronikgeräten im Zuge der Corona-Krise profitiert. Detaillierte Quartalszahlen stellt das südkoreanische Unternehmen Ende Januar vor.

S.Cooper--TNT

Empfohlen

Düngemittel-Deal: Trump will Kalisalz aus Belarus statt aus Kanada kaufen

US-Präsident Donald Trump bereitet nach eigenen Angaben ein "umfassendes" Abkommen mit Belarus über den Kauf von Kalisalz vor. "Der Preis wäre deutlich niedriger als das, was wir heute an Kanada zahlen", erklärte Trump am Montag in seinem Onlinedienst Truth Social. Dies sei eine "sehr gute Nachricht für unsere Bauern und Viehzüchter".

Zehntausende Beschäftigte protestieren gegen "Kahlschlag" in der Autoindustrie

Mit Betriebsversammlungen, Kundgebungen und Demonstrationen haben bundesweit zehntausende Beschäftigte der Automobilindustrie gegen einen "Kahlschlag" in ihrer Branche demonstriert. Die IG Metall erklärte am Montag, an dem von ihr ausgerufenen Aktionstag Autoindustrie beteiligten sich rund 175.000 Beschäftigte. IG-Metall-Chefin Christiane Benner erklärte: "Beschäftigte sind nicht länger bereit, für eine Krise zu zahlen, die sie nicht verschuldet haben."

IG Metall: 175.000 Beschäftigte beim Aktionstag Automobilindustrie

Rund 175.000 Beschäftigte in der Automobilindustrie haben nach Angaben der Gewerkschaft IG Metall am Montag an bundesweiten Aktionen gegen Stellenabbau und Werksschließungen demonstriert. Sie beteiligten sich an insgesamt rund 280 Aktionen, wie die Gewerkschaft am Montag mitteilte. IG-Metall-Chefin Christiane Benner erklärte: "Beschäftigte sind nicht länger bereit, für eine Krise zu zahlen, die sie nicht verschuldet haben."

"Trassenrabatt": Nahverkehrsunternehmen fordern Unterstützung

Analog zum Tankrabatt der Bundesregierung fordern Schienenverkehrsunternehmen einen "Trassenrabatt". Mit den 800 Millionen Euro, die der Tankrabatt pro Monat koste, könne die Finanzlücke beim Schienenpersonennahverkehr (SPNV) für zwei Jahre geschlossen werden, rechnete der Bundesverband Schienennahverkehr am Montag vor. "Vom SPNV profitieren dabei aber 2,75 Milliarden Fahrgäste pro Jahr."

Textgröße ändern: