The National Times - Gewerkschaft IG BAU fordert Verdopplung der Kontrolleure von Schwarzarbeit

Gewerkschaft IG BAU fordert Verdopplung der Kontrolleure von Schwarzarbeit


Gewerkschaft IG BAU fordert Verdopplung der Kontrolleure von Schwarzarbeit
Gewerkschaft IG BAU fordert Verdopplung der Kontrolleure von Schwarzarbeit / Foto: © AFP/Archiv

Die Gewerkschaft IG BAU hat eine deutliche Aufstockung des Kontrollpersonals bei der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) gefordert. Nötig seien "mindestens 16.000 Zoll-Kontrolleure" und damit mehr als eine Verdopplung, forderte die Gewerkschaft am Dienstag. Finanzminister Christian Lindner (FDP) müsse die FKS "deutlich stärken".

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Grund für die erforderliche Aufstockung sei unter anderem der seit Oktober geltende höhere Mindestlohn von zwölf Euro pro Stunde - dadurch ergebe sich ein "erheblich gestiegener Kontrollbedarf", erklärte die Gewerkschaft. Außerdem gebe es Defizite bei der Einhaltung von Branchenmindestlöhnen und es sei 2023 mit "deutlich mehr Schattenwirtschaft und illegaler Beschäftigung" zu rechnen.

"Allein auf dem Bau wird sich noch eine Menge tun", erklärte IG-BAU-Vize Harald Schaum. "Der wachsende Kosten- und Konkurrenzdruck wird auch kriminelle Machenschaften antreiben."

Die IG BAU zitierte aus diesem Anlass auch eine Antwort der Regierung auf eine SPD-Anfrage. Darin heiße es: "Die Bundesregierung sieht aufgrund der Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns ab 1. Oktober 2022 auf 12 Euro keinen zusätzlichen Personalbedarf für die FKS." Diese Haltung sei "fatal", kritisierte die Gewerkschaft. Wer so tue, alles könne bei den FKS-Kontrollen alles so weitergehen wie bisher, "will nicht sehen, was draußen passiert".

P.Jones--TNT

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