The National Times - Bundesregierung plant 750 Millionen Euro bis 2026 für handwerkliche Ausbildung

Bundesregierung plant 750 Millionen Euro bis 2026 für handwerkliche Ausbildung


Bundesregierung plant 750 Millionen Euro bis 2026 für handwerkliche Ausbildung
Bundesregierung plant 750 Millionen Euro bis 2026 für handwerkliche Ausbildung / Foto: © AFP

Die Bundesregierung will über die kommenden Jahre gezielt mit Investitionen in die Ausbildung auf den Mangel an Handwerkern reagieren. "Wir wollen dort die Talente fördern und moderne Lernorte für moderne Berufe schaffen", sagte Bildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) der "Bild" (Montagsausgabe). "Bis 2026 investieren wir dafür insgesamt rund 750 Millionen Euro."

Textgröße ändern:

Außerdem setzte die Regierung auf "mehr Fachkräfteeinwanderung", sagte Stark-Watzinger weiter. "Wir brauchen konsequente Berufsorientierung an allen Schulformen", sagte Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) der "Bild". "Wir stärken die Möglichkeiten für Aus- und Weiterbildung, machen es Frauen leichter, Beruf und Familie zu vereinbaren und wir erleichtern es Fachkräften aus dem Ausland, in Deutschland zu arbeiten", fasste er zusammen.

O.Nicholson--TNT

Empfohlen

Düngemittel-Deal: Trump will Kalisalz aus Belarus statt aus Kanada kaufen

US-Präsident Donald Trump bereitet nach eigenen Angaben ein "umfassendes" Abkommen mit Belarus über den Kauf von Kalisalz vor. "Der Preis wäre deutlich niedriger als das, was wir heute an Kanada zahlen", erklärte Trump am Montag in seinem Onlinedienst Truth Social. Dies sei eine "sehr gute Nachricht für unsere Bauern und Viehzüchter".

Zehntausende Beschäftigte protestieren gegen "Kahlschlag" in der Autoindustrie

Mit Betriebsversammlungen, Kundgebungen und Demonstrationen haben bundesweit zehntausende Beschäftigte der Automobilindustrie gegen einen "Kahlschlag" in ihrer Branche demonstriert. Die IG Metall erklärte am Montag, an dem von ihr ausgerufenen Aktionstag Autoindustrie beteiligten sich rund 175.000 Beschäftigte. IG-Metall-Chefin Christiane Benner erklärte: "Beschäftigte sind nicht länger bereit, für eine Krise zu zahlen, die sie nicht verschuldet haben."

IG Metall: 175.000 Beschäftigte beim Aktionstag Automobilindustrie

Rund 175.000 Beschäftigte in der Automobilindustrie haben nach Angaben der Gewerkschaft IG Metall am Montag an bundesweiten Aktionen gegen Stellenabbau und Werksschließungen demonstriert. Sie beteiligten sich an insgesamt rund 280 Aktionen, wie die Gewerkschaft am Montag mitteilte. IG-Metall-Chefin Christiane Benner erklärte: "Beschäftigte sind nicht länger bereit, für eine Krise zu zahlen, die sie nicht verschuldet haben."

"Trassenrabatt": Nahverkehrsunternehmen fordern Unterstützung

Analog zum Tankrabatt der Bundesregierung fordern Schienenverkehrsunternehmen einen "Trassenrabatt". Mit den 800 Millionen Euro, die der Tankrabatt pro Monat koste, könne die Finanzlücke beim Schienenpersonennahverkehr (SPNV) für zwei Jahre geschlossen werden, rechnete der Bundesverband Schienennahverkehr am Montag vor. "Vom SPNV profitieren dabei aber 2,75 Milliarden Fahrgäste pro Jahr."

Textgröße ändern: