The National Times - Gasspeicherstand in Deutschland steigt den vierten Tag in Folge

Gasspeicherstand in Deutschland steigt den vierten Tag in Folge


Gasspeicherstand in Deutschland steigt den vierten Tag in Folge
Gasspeicherstand in Deutschland steigt den vierten Tag in Folge / Foto: © AFP/Archiv

Angesichts milder Temperaturen ist der Gasspeicherstand in Deutschland auch an Heiligabend weiter gestiegen. Wie aus Daten des europäischen Speicherverbands GIE vom Montag hervorgeht, erhöhte sich die vorgehaltene Menge am Samstag um 0,37 Prozentpunkte auf 87,84 Prozent. Dies war der vierte Anstieg in Folge.

Textgröße ändern:

Am Mittwoch vergangener Woche war erstmals seit Ende November wieder mehr Gas ein- als ausgespeichert worden. In der Vorwoche hatten Haushalte und Unternehmen hierzulande wegen der kalten Temperaturen erstmals in diesem Jahr mehr Erdgas verbraucht als im Vorjahreszeitraum.

Das Bundeswirtschaftsministerium hat Vorschriften zur Gasspeicherung erlassen, um die Energieversorgung im Winter sicherzustellen. Nach dem Winter - für Anfang Februar 2023 - ist noch ein durchschnittlicher Füllstand von 40 Prozent vorgeschrieben.

L.Johnson--TNT

Empfohlen

Düngemittel-Deal: Trump will Kalisalz aus Belarus statt aus Kanada kaufen

US-Präsident Donald Trump bereitet nach eigenen Angaben ein "umfassendes" Abkommen mit Belarus über den Kauf von Kalisalz vor. "Der Preis wäre deutlich niedriger als das, was wir heute an Kanada zahlen", erklärte Trump am Montag in seinem Onlinedienst Truth Social. Dies sei eine "sehr gute Nachricht für unsere Bauern und Viehzüchter".

Zehntausende Beschäftigte protestieren gegen "Kahlschlag" in der Autoindustrie

Mit Betriebsversammlungen, Kundgebungen und Demonstrationen haben bundesweit zehntausende Beschäftigte der Automobilindustrie gegen einen "Kahlschlag" in ihrer Branche demonstriert. Die IG Metall erklärte am Montag, an dem von ihr ausgerufenen Aktionstag Autoindustrie beteiligten sich rund 175.000 Beschäftigte. IG-Metall-Chefin Christiane Benner erklärte: "Beschäftigte sind nicht länger bereit, für eine Krise zu zahlen, die sie nicht verschuldet haben."

IG Metall: 175.000 Beschäftigte beim Aktionstag Automobilindustrie

Rund 175.000 Beschäftigte in der Automobilindustrie haben nach Angaben der Gewerkschaft IG Metall am Montag an bundesweiten Aktionen gegen Stellenabbau und Werksschließungen demonstriert. Sie beteiligten sich an insgesamt rund 280 Aktionen, wie die Gewerkschaft am Montag mitteilte. IG-Metall-Chefin Christiane Benner erklärte: "Beschäftigte sind nicht länger bereit, für eine Krise zu zahlen, die sie nicht verschuldet haben."

"Trassenrabatt": Nahverkehrsunternehmen fordern Unterstützung

Analog zum Tankrabatt der Bundesregierung fordern Schienenverkehrsunternehmen einen "Trassenrabatt". Mit den 800 Millionen Euro, die der Tankrabatt pro Monat koste, könne die Finanzlücke beim Schienenpersonennahverkehr (SPNV) für zwei Jahre geschlossen werden, rechnete der Bundesverband Schienennahverkehr am Montag vor. "Vom SPNV profitieren dabei aber 2,75 Milliarden Fahrgäste pro Jahr."

Textgröße ändern: