The National Times - Chefin der Wirtschaftsweisen fordert sofortige Maßnahmen bei der Rente

Chefin der Wirtschaftsweisen fordert sofortige Maßnahmen bei der Rente


Chefin der Wirtschaftsweisen fordert sofortige Maßnahmen bei der Rente
Chefin der Wirtschaftsweisen fordert sofortige Maßnahmen bei der Rente / Foto: © AFP/Archiv

Angesichts der Entwicklung der Rentenkassen fordert die Chefin der Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer, sofortige Maßnahmen zur Stabilisierung der Finanzen. "Bei der Rente kann es so nicht weiter gehen", sagte sie der "Rheinischen Post" (Samstagsausgabe). Bisher steige die Rente so stark wie die Löhne. "Besser wäre es, wenn das Rentenplus niedriger als das Lohnplus ausfallen würde."

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Eine solche Maßnahme würde laut Schnitzer "die am meisten treffen, die besonders alt werden". Dies seien statistisch gesehen vor allem Gutverdiener, die meist ohnehin noch eine Betriebsrente hätten.

Die Vorsitzende des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung forderte zudem, jetzt die Rente mit 69 anzugehen: "Der Sachverständigenrat schlägt vor, von jedem Jahr zusätzlicher Lebenszeit acht Monate in die Arbeit und vier Monate in die Rente zu stecken. Dann würden wir 2046 die Rente mit 68 erreichen und 2061 die Rente mit 69 Jahren." Wenn dies jetzt angegangen werde, können sich die jetzt 40-Jährigen und die noch Jüngeren gut darauf einstellen, sagte Schnitzer.

Auch die Rente mit 63 sollte der Wirtschaftsweisen-Chefin zufolge abgeschafft werden: "So früh sollte man nicht ohne Abschläge in den Ruhestand gehen können", sagte die Münchner Ökonomie-Professorin, die sich zugleich höhere Beiträge wünscht: "Man sollte schon jetzt den Beitragssatz erhöhen, damit die Babyboomer einen Beitrag zur Lösung des Problems leisten. Wir haben ein Rentenproblem, weil diese Generation zu wenig Kinder bekommen hat."

S.Lee--TNT

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