The National Times - Lagarde verspricht Erfolg im Kampf gegen die Inflation

Lagarde verspricht Erfolg im Kampf gegen die Inflation


Lagarde verspricht Erfolg im Kampf gegen die Inflation
Lagarde verspricht Erfolg im Kampf gegen die Inflation / Foto: © AFP/Archiv

Die Chefin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, hat in ihrer Videobotschaft zum Jahresende Zuversicht verbreitet. Der EZB werde es gelingen, die hohe Inflation wieder zu senken, erklärte Lagarde am Freitag. "Ich weiß, dass die hohe Inflation jeden schmerzt, vor allem die Armen. Ich verspreche, wir werden unser Bestes geben, um die Inflation zu senken. Und wir werden es schaffen."

Textgröße ändern:

Die Verbraucherpreise in der Eurozone lagen im November 10,0 Prozent über dem Vorjahresmonat. Im Oktober war die Teuerung auf einen Rekordwert von 10,6 Prozent geklettert. Ziel der EZB sind zwei Prozent. Sie hat seit Sommer mehrmals die Leitzinsen angehoben, um die Inflation zu dämpfen. Der Satz, zu dem Geschäftsbanken sich Geld bei der EZB leihen können, liegt mittlerweile bei 2,5 Prozent und damit auf dem höchsten Stand seit 2008.

"Wir heben die Zinsen an und werden sie weiter anheben, in einem steten Tempo, bis sie auf einem Niveau sind, das eine zeitige Rückkehr zu unserem Zwei-Prozent-Ziel sichert", kündigte Lagarde an.

Die EZB-Chefin nutzte ihre Ansprache auch, um Kroatien als neues Mitglied in der Eurozone zu begrüßen. Sie sei "wirklich glücklich", dass die Euro-Familie größer werde. Kroatien werde am 1. Januar das 20. Mitglied, "etwas, das ich bestimmt feiern werde", sagte sie.

R.Hawkins--TNT

Empfohlen

Düngemittel-Deal: Trump will Kalisalz aus Belarus statt aus Kanada kaufen

US-Präsident Donald Trump bereitet nach eigenen Angaben ein "umfassendes" Abkommen mit Belarus über den Kauf von Kalisalz vor. "Der Preis wäre deutlich niedriger als das, was wir heute an Kanada zahlen", erklärte Trump am Montag in seinem Onlinedienst Truth Social. Dies sei eine "sehr gute Nachricht für unsere Bauern und Viehzüchter".

Zehntausende Beschäftigte protestieren gegen "Kahlschlag" in der Autoindustrie

Mit Betriebsversammlungen, Kundgebungen und Demonstrationen haben bundesweit zehntausende Beschäftigte der Automobilindustrie gegen einen "Kahlschlag" in ihrer Branche demonstriert. Die IG Metall erklärte am Montag, an dem von ihr ausgerufenen Aktionstag Autoindustrie beteiligten sich rund 175.000 Beschäftigte. IG-Metall-Chefin Christiane Benner erklärte: "Beschäftigte sind nicht länger bereit, für eine Krise zu zahlen, die sie nicht verschuldet haben."

IG Metall: 175.000 Beschäftigte beim Aktionstag Automobilindustrie

Rund 175.000 Beschäftigte in der Automobilindustrie haben nach Angaben der Gewerkschaft IG Metall am Montag an bundesweiten Aktionen gegen Stellenabbau und Werksschließungen demonstriert. Sie beteiligten sich an insgesamt rund 280 Aktionen, wie die Gewerkschaft am Montag mitteilte. IG-Metall-Chefin Christiane Benner erklärte: "Beschäftigte sind nicht länger bereit, für eine Krise zu zahlen, die sie nicht verschuldet haben."

"Trassenrabatt": Nahverkehrsunternehmen fordern Unterstützung

Analog zum Tankrabatt der Bundesregierung fordern Schienenverkehrsunternehmen einen "Trassenrabatt". Mit den 800 Millionen Euro, die der Tankrabatt pro Monat koste, könne die Finanzlücke beim Schienenpersonennahverkehr (SPNV) für zwei Jahre geschlossen werden, rechnete der Bundesverband Schienennahverkehr am Montag vor. "Vom SPNV profitieren dabei aber 2,75 Milliarden Fahrgäste pro Jahr."

Textgröße ändern: