The National Times - Deutschland geht mit seinen Gasreserven gut vorbereitet ins Weihnachtsfest

Deutschland geht mit seinen Gasreserven gut vorbereitet ins Weihnachtsfest


Deutschland geht mit seinen Gasreserven gut vorbereitet ins Weihnachtsfest
Deutschland geht mit seinen Gasreserven gut vorbereitet ins Weihnachtsfest / Foto: © AFP

Deutschland geht nach Einschätzung der Bundesnetzagentur mit seinen Gasreserven "gut vorbereitet" ins Weihnachtsfest. Laut Lagebericht vom Freitag wird aktuell "überwiegend eingespeichert". Der Füllstand der Gasspeicher im Land liegt demnach im Schnitt bei rund 87,3 Prozent, im größten Speicher Rehden sogar bei fast 90,1 Prozent.

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Für die kommende Woche sei mit einem Rückgang des Verbrauchs zu rechnen, erklärte die Behörde - denn die prognostizierten Temperaturen lägen mit knapp sechs Grad Celsius wieder "im stabilen Bereich".

Schon am Donnerstagabend hatte die Netzagentur bekanntgegeben, dass am Mittwoch zum ersten Mal seit Ende November wieder mehr Gas eingespeichert als ausgespeichert wurde. Der Stand der Gasspeicher stieg demnach um 0,11 Prozentpunkte auf 87,31 Prozent.

Ein "achtsamer Umgang mit Gas" bleibe aber trotzdem richtig, mahnte Behördenchef Klaus Müller. In der vergangenen Woche hatten Haushalte und Unternehmen hierzulande wegen der kalten Temperaturen erstmals in diesem Jahr mehr Erdgas verbraucht als im Vorjahreszeitraum.

Die Großhandelspreise für Gas sind laut Netzagentur zuletzt "leicht gesunken". Unternehmen und Verbraucher müssten sich aber weiterhin auf ein "deutlich höheres Preisniveau" einstellen.

Das Vergleichsportal Check24 teilte am Freitag mit, der durchschnittliche Gaspreis für private Haushalte sei nach einem leichten Rückgang im November im Dezember wieder gestiegen. Er liege aber noch 16 Prozent unter dem Höchststand von September. Ein Musterhaushalt mit einem Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden zahle im Schnitt 18,4 Cent pro Kilowattstunde.

Für Januar gebe es aktuell 474 Fälle von Gaspreiserhöhungen in der Grundversorgung, teilte Check24 mit. Betroffen seien rund 3,7 Millionen Haushalte, die Preise stiegen im Schnitt um knapp 56 Prozent im Vergleich zum 30. September. Der Gaspreis wird allerdings ab März rückwirkend auch für Januar und Februar für 80 Prozent des jeweiligen Vorjahresverbrauchs auf zwölf Cent je Kilowattstunde gedeckelt.

Die Gaspreisbremse entlaste Verbraucherinnen und Verbraucher, erklärte Steffen Suttner von Check24. Das maximale Sparpotenzial erreichten sie aber nur durch den Wechsel in einen günstigen Tarif. "Aktuell gibt es je nach Region wieder Angebote, die deutlich günstiger sind als die örtliche Grundversorgung".

T.Bailey--TNT

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