The National Times - Sri Lanka hat kein Geld mehr zum Import von Öl

Sri Lanka hat kein Geld mehr zum Import von Öl


Sri Lanka hat kein Geld mehr zum Import von Öl
Sri Lanka hat kein Geld mehr zum Import von Öl

Im Inselstaat Sri Lanka ist dem staatlichen Energiekonzern CPC das Geld zum Kauf und Import von Öl ausgegangen. Energieminister Udaya Gammanpila sagte am Freitag in Colombo, zuvor habe es dem Land an Dollar gefehlt, um Öl zu importieren, nun fehle es an Rupien, um Dollar zu kaufen. Den Angaben zufolge häufte das defizitäre Unternehmen allein im vergangenen Jahr Verluste von 83 Milliarden Rupien (gut 360 Millionen Euro) an.

Textgröße ändern:

Unter anderem wirken sich demnach die von der Regierung festgesetzten Verkaufspreise für Diesel negativ aus, sagte der Minister. CPC habe allein dadurch Verluste von 42 Prozent erlitten. Auch Steuererhöhungen würden das Problem nicht lösen, sagte der Minister. Er warnte vor Engpässen - "es sei denn, wir erhöhen die Preise oder das Finanzministerium bietet eine Rettung an".

Der Energiesektor des kleinen Landes ist von Importen abhängig, um den Bedarf der rund 22 Millionen Menschen zu stillen. Auch die Nahrungspreise sind stark gestiegen, im vergangenen Monat erreichte die Teuerung für Lebensmittel 25 Prozent. Einnahmen aus der Tourismusindustrie sind in der Coronakrise weitgehend ausgeblieben.

E.Reid--TNT

Empfohlen

Gewerkschaft ruft zu Streiks bei Lufthansa und Cityline am Donnerstag und Freitag auf

Passagiere der Lufthansa und ihrer Tochter Cityline müssen sich am Donnerstag und Freitag auf Flugstreichungen und -verspätungen einstellen. Die Pilotengewerkschaft Vereinigung (VC) rief am Dienstag zu zweitägigen Streiks bei der Kernmarke Lufthansa, ihrer Frachttochter Cargo sowie bei Cityline auf. Die Pilotinnen und Piloten sollen von Donnerstag um 00.01 Uhr bis Freitag um 23.59 Uhr die Arbeit niederlegen.

Serienhit "Heated Rivalry": Hauptdarsteller Williams verurteilt Hasskommentare

Hauptdarsteller Hudson Williams aus der Erfolgsserie "Heated Rivalry" hat sich in aller Schärfe unter anderem gegen "homophobe, biphobe" und andere Hasskommentare gestellt. Wer solche Kommentare verbreite, solle sich nicht "Fan" nennen, schrieb Williams am Montag (Ortszeit) im Onlinedienst Instagram. Der Serienstar kritisierte unter anderem auch altersdiskriminierende und frauenfeindliche Kommentare. "Keiner von uns braucht eure hasserfüllte 'Liebe'", fügte er hinzu.

Verdi: Keine Fortschritte bei Tarifverhandlungen für hessische Landesbeschäftigte

Bei den Tarifverhandlungen für die rund 58.000 angestellten Beschäftigten im öffentlichen Dienst des Landes Hessen hat es aus Sicht der Gewerkschaft Verdi keine Fortschritte gegeben. Ein Angebot der Arbeitgeberseite habe es in der seit Montag andauernden zweiten Runde nicht gegeben, teilte Verdi am Dienstag mit.

"Fantastisches" Jahr: Lego verzeichnet Rekordgewinn

Der dänische Spielwarenproduzent Lego hat ungeachtet wachsender geopolitischer Spannungen ein Rekordjahr verzeichnet. 2025 verbuchte Lego ein Gewinnplus von 21 Prozent auf 16,7 Milliarden Kronen (rund 2,2 Milliarden Euro), wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Dies war der höchste Gewinn, den der Hersteller jemals erzielte. Der Umsatz stieg um zwölf Prozent auf umgerechnet knapp 11,2 Milliarden Euro.

Textgröße ändern: