The National Times - Sri Lanka hat kein Geld mehr zum Import von Öl

Sri Lanka hat kein Geld mehr zum Import von Öl


Sri Lanka hat kein Geld mehr zum Import von Öl
Sri Lanka hat kein Geld mehr zum Import von Öl

Im Inselstaat Sri Lanka ist dem staatlichen Energiekonzern CPC das Geld zum Kauf und Import von Öl ausgegangen. Energieminister Udaya Gammanpila sagte am Freitag in Colombo, zuvor habe es dem Land an Dollar gefehlt, um Öl zu importieren, nun fehle es an Rupien, um Dollar zu kaufen. Den Angaben zufolge häufte das defizitäre Unternehmen allein im vergangenen Jahr Verluste von 83 Milliarden Rupien (gut 360 Millionen Euro) an.

Textgröße ändern:

Unter anderem wirken sich demnach die von der Regierung festgesetzten Verkaufspreise für Diesel negativ aus, sagte der Minister. CPC habe allein dadurch Verluste von 42 Prozent erlitten. Auch Steuererhöhungen würden das Problem nicht lösen, sagte der Minister. Er warnte vor Engpässen - "es sei denn, wir erhöhen die Preise oder das Finanzministerium bietet eine Rettung an".

Der Energiesektor des kleinen Landes ist von Importen abhängig, um den Bedarf der rund 22 Millionen Menschen zu stillen. Auch die Nahrungspreise sind stark gestiegen, im vergangenen Monat erreichte die Teuerung für Lebensmittel 25 Prozent. Einnahmen aus der Tourismusindustrie sind in der Coronakrise weitgehend ausgeblieben.

E.Reid--TNT

Empfohlen

Brüssel stellt abgeschwächten Entwurf für "Made in Europe"-Industriequoten vor

Die EU-Kommission stellt am Mittwoch einen voraussichtlich stark abgeschwächten Vorschlag für sogenannte "Made in Europe"-Quoten für die Industrie vor. Anders als ursprünglich von Industriekommissar Stéphane Séjourné geplant soll es unter anderem keine solche Quote für Stahl geben, wie aus Entwürfen hervorgeht, die AFP vorlagen. Die Details können sich bis zum Beschluss der Kommission am Mittwoch aber noch ändern.

Merz versucht Trump mit Faksimile von historischer Urkunde in Handelsstreit zu besänftigen

Im Handelsstreit mit den USA hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) versucht, Präsident Donald Trump mit der Kopie eines historischen Handelsabkommens zwischen Preußen und den Vereinigten Staaten gnädig zu stimmen. "Ich habe Präsident Trump heute ein schön gerahmtes Faksimile dieses Abkommens aus dem Jahre 1785 unterbreitet", sagte Merz am Dienstag nach seinem Treffen mit Trump in Washington.

Druschba-Pipeline: Von der Leyen telefoniert mit Selenskyj

Im Streit zwischen der Ukraine und den EU-Staaten Ungarn und Slowakei um russische Öllieferungen hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Dienstag mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj telefoniert. Priorität habe ein neues Darlehens für die Ukraine und das 20. Sanktionspaket gegen Russland, erklärte von der Leyen nach dem Gespräch im Onlinedienst X. Ungarn blockiert wegen des Ölstreits beide Beschlüsse.

Merz am Weißen Haus eingetroffen

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ist am Dienstag zu seinem Treffen mit US-Präsident Donald Trump am Weißen Haus eingetroffen. Geplant war ein rund halbstündiges Gespräch im Oval Office. Daran sollte sich ein gemeinsames Mittagessen anschließen.

Textgröße ändern: