The National Times - Sri Lanka hat kein Geld mehr zum Import von Öl

Sri Lanka hat kein Geld mehr zum Import von Öl


Sri Lanka hat kein Geld mehr zum Import von Öl
Sri Lanka hat kein Geld mehr zum Import von Öl

Im Inselstaat Sri Lanka ist dem staatlichen Energiekonzern CPC das Geld zum Kauf und Import von Öl ausgegangen. Energieminister Udaya Gammanpila sagte am Freitag in Colombo, zuvor habe es dem Land an Dollar gefehlt, um Öl zu importieren, nun fehle es an Rupien, um Dollar zu kaufen. Den Angaben zufolge häufte das defizitäre Unternehmen allein im vergangenen Jahr Verluste von 83 Milliarden Rupien (gut 360 Millionen Euro) an.

Textgröße ändern:

Unter anderem wirken sich demnach die von der Regierung festgesetzten Verkaufspreise für Diesel negativ aus, sagte der Minister. CPC habe allein dadurch Verluste von 42 Prozent erlitten. Auch Steuererhöhungen würden das Problem nicht lösen, sagte der Minister. Er warnte vor Engpässen - "es sei denn, wir erhöhen die Preise oder das Finanzministerium bietet eine Rettung an".

Der Energiesektor des kleinen Landes ist von Importen abhängig, um den Bedarf der rund 22 Millionen Menschen zu stillen. Auch die Nahrungspreise sind stark gestiegen, im vergangenen Monat erreichte die Teuerung für Lebensmittel 25 Prozent. Einnahmen aus der Tourismusindustrie sind in der Coronakrise weitgehend ausgeblieben.

E.Reid--TNT

Empfohlen

China verzeichnet 2025 Rekord-Handelsüberschuss

Trotz deutlich gesunkener Exporte in die USA hat China 2025 einen Rekord-Handelsüberschuss von 1,2 Billionen Dollar verzeichnet. Die chinesischen Exporteure lieferten im Vergleich zum Vorjahr in Dollar gerechnet 5,5 Prozent mehr Waren an Handelspartner in aller Welt, wie am Mittwoch aus Zahlen des Zolls hervorging. Die Importe blieben zugleich auf einem ähnlichen Niveau, so dass das Handelsvolumen nach Angaben des chinesischen Vize-Zollministers Wang Jun einen "neuen historischen Höchststand" erreicht.

Stabilität der weltweiten Arbeitsmärkte laut UN-Bericht "fragil"

Die globalen Arbeitsmärkte haben die jüngsten wirtschaftlichen Schocks nach Einschätzung der Internationale Arbeitsorganisation (ILO) besser als erwartet überstanden und bleiben 2026 voraussichtlich stabil. Dies dürfe jedoch nicht über einen gravierenden Mangel an menschenwürdigen Arbeitsplätzen hinwegtäuschen, warnte die Sonderorganisation der Vereinten Nationen am Mittwoch in Genf. Zudem wies die ILO auf Risiken im Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz (KI) und den aktuellen Handelsspannungen hin.

Ausschusschef: Extremistische Vorfälle erschweren Rekrutierung neuer Soldaten

Der Vorsitzende des Bundeswehr-Verteidigungsausschusses Thomas Röwekamp (CDU) sieht durch die rechtsextremistischen und sexistischen Vorfällen bei den Fallschirmjägern im westpfälzischen Zweibrücken die Fähigkeit der Bundeswehr gefährdet, zusätzliche Soldaten zu rekrutieren. "Diese Vorfälle und die Reaktionen darauf schaden dem Ansehen der Bundeswehr und der Soldatinnen und Soldaten", sagte Röwekamp dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) nach Angaben vom Mittwoch. "Und sie gefährden die Bereitschaft, sich in den Dienst unserer Truppe zu stellen."

Französische Nationalversammlung stimmt über Misstrauensanträge ab

Die französische Nationalversammlung stimmt am Mittwoch (ab 15.00 Uhr) über zwei Misstrauensanträge an. Die Sozialisten haben bereits angekündigt, diese nicht zu unterstützen, ein Sturz der Regierung ist damit unwahrscheinlich. Die Anträge waren von den Rechts- und Linskpopulisten eingereicht worden, die damit gegen die Haltung der französischen Regierung zum Mercosur-Freihandelsabkommen protestieren.

Textgröße ändern: