The National Times - Unbemannte Raumkapsel Orion nach Mondmission Artemis 1 zur Erde zurückgekehrt

Unbemannte Raumkapsel Orion nach Mondmission Artemis 1 zur Erde zurückgekehrt


Unbemannte Raumkapsel Orion nach Mondmission Artemis 1 zur Erde zurückgekehrt
Unbemannte Raumkapsel Orion nach Mondmission Artemis 1 zur Erde zurückgekehrt / Foto: © NASA TV/AFP

Die unbemannte Orion-Raumkapsel der Mondmission Artemis 1 ist nach fast vier Wochen im All zur Erde zurückkehrt. Sie landete am Sonntagabend (MEZ) vor der Küste Mexikos im Pazifik. Eine Live-Übertragung der US-Raumfahrtbehörde Nasa zeigte, wie die Orion-Kapsel mit drei großen Fallschirmen Richtung Wasser schwebte. Die Raumsonde soll nun von der US-Marine geborgen werden.

Textgröße ändern:

Der Wiedereintritt in die Erdatmosphäre hatte den Hitzeschild der Kapsel auf eine harte Probe gestellt, denn er musste dabei Temperaturen von rund 2800 Grad Celsius standhalten. Das ist fast halb so heiß wie auf der Sonnenoberfläche.

Die Nasa sprach von einer "perfekte Wasserlandung" der Kapsel, die offenbar unbeschädigt blieb. Die Mission sei ein "großer Erfolg für die Nasa, die Vereinigten Staaten, unsere internationalen Partner und die gesamte Menschheit", sagte der Chef der US-Raumfahrtbehörde, Bill Nelson.

Nach monatelangen Verschiebungen hatte die Nasa am 16. November mit ihrer neuen Riesenrakete SLS die Mission Artemis 1 gestartet. Zweck der Mission war es, zu überprüfen, ob die Kapsel für künftige Besatzungen sicher ist.

Die Orion-Kapsel legte mehr als 2,2 Millionen Kilometer zurück. Sie brach den Entfernungsrekord für eine bewohnbare Raumkapsel, als sie sich rund 450.000 Kilometer von der Erde entfernte. Am Montag hatte sich die Sonde dem Mond bis auf rund 130 Kilometer angenähert.

Die Folgemission Artemis 2 soll dann Astronauten in eine Mond-Umlaufbahn bringen. Mit Artemis 3 soll dann frühestens 2025 eine erneute Mondlandung glücken. Ziel des Artemis-Programms ist es, eine dauerhafte Präsenz auf dem Mond aufzubauen - um damit eine Weiterreise zum Mars vorzubereiten.

V.Bennett--TNT

Empfohlen

Zehntausende Beschäftigte protestieren gegen "Kahlschlag" in der Autoindustrie

Mit Betriebsversammlungen, Kundgebungen und Demonstrationen haben bundesweit zehntausende Beschäftigte der Automobilindustrie gegen einen "Kahlschlag" in ihrer Branche demonstriert. Die IG Metall erklärte am Montag, an dem von ihr ausgerufenen Aktionstag Autoindustrie beteiligten sich rund 175.000 Beschäftigte. IG-Metall-Chefin Christiane Benner erklärte: "Beschäftigte sind nicht länger bereit, für eine Krise zu zahlen, die sie nicht verschuldet haben."

IG Metall: 175.000 Beschäftigte beim Aktionstag Automobilindustrie

Rund 175.000 Beschäftigte in der Automobilindustrie haben nach Angaben der Gewerkschaft IG Metall am Montag an bundesweiten Aktionen gegen Stellenabbau und Werksschließungen demonstriert. Sie beteiligten sich an insgesamt rund 280 Aktionen, wie die Gewerkschaft am Montag mitteilte. IG-Metall-Chefin Christiane Benner erklärte: "Beschäftigte sind nicht länger bereit, für eine Krise zu zahlen, die sie nicht verschuldet haben."

"Trassenrabatt": Nahverkehrsunternehmen fordern Unterstützung

Analog zum Tankrabatt der Bundesregierung fordern Schienenverkehrsunternehmen einen "Trassenrabatt". Mit den 800 Millionen Euro, die der Tankrabatt pro Monat koste, könne die Finanzlücke beim Schienenpersonennahverkehr (SPNV) für zwei Jahre geschlossen werden, rechnete der Bundesverband Schienennahverkehr am Montag vor. "Vom SPNV profitieren dabei aber 2,75 Milliarden Fahrgäste pro Jahr."

IG Metall fordert Unterstützung für kriselnde Autoindustrie - Kritik auch an Konzernen

Die IG Metall hat an ihrem Automobil-Aktionstag neben Forderungen an die Unternehmen auch die Politik in die Pflicht genommen. Die Gewerkschaft kritisierte am Montag "mangelhafte industriepolitische Rahmenbedingungen" für die Autohersteller auf deutscher und europäischer Ebene. IG-Metall-Chefin Christiane Benner forderte bei einem Auftritt am Stammwerk von Volkswagen in Wolfsburg einen besseren Schutz vor unfairem Wettbewerb aus China und eine wirksamere Subventionspolitik der EU.

Textgröße ändern: