The National Times - Japanischer Weltraumtourist will mit Gruppe von Künstlern den Mond umrunden

Japanischer Weltraumtourist will mit Gruppe von Künstlern den Mond umrunden


Japanischer Weltraumtourist will mit Gruppe von Künstlern den Mond umrunden
Japanischer Weltraumtourist will mit Gruppe von Künstlern den Mond umrunden / Foto: © AFP/Archiv

Der japanische Milliardär Yusaku Maezawa will sich bei seiner geplanten Mondumrundung von acht Künstlern begleiten lassen. "Sie werden sehr von dieser Erfahrung profitieren und ich hoffe, dass sie dies nutzen werden, um einen Beitrag für den Planeten und die Menschheit zu leisten", sagte Maezawa in einem auf Youtube veröffentlichten Video.

Textgröße ändern:

Zur Besatzung der Mission "dearMoon" zählen demnach der US-DJ und Produzent Steve Aoki, der Youtuber Tim Dodd, der tschechische Künstler Yemi AD, die irische Fotografin Rhiannon Adam, der britische Fotograf Karim Iliya, der US-Filmemacher Brendan Hall, der indische Schauspieler Dev Joshi und der südkoreanische K-Pop-Musiker TOP. Als Ersatzkandidaten stehen die US-Snowboarderin Kaitlyn Farrington und die japanische Tänzerin Miyu bereit.

Laut der "dearMoon"-Website soll die Mondumrundung sechs Tage dauern, eine Landung auf dem Erdtrabanten ist nicht geplant. Bei der Mission soll die Starship-Rakete von SpaceX zum Einsatz kommen, die sich noch in der Entwicklung befindet. Ein Testflug der Rakete in der Erdumlaufbahn, den SpaceX-Gründer Elon Musk wiederholt bis Ende 2022 in Aussicht gestellt hat, steht noch aus.

Maezawa ist als Gründer des größten japanischen Online-Modehändlers zu Reichtum gelangt und hat bereits einen Flug ins All absolviert. Für seinen Besuch auf der Internationalen Raumstation im vergangenen Jahr zahlte er Berichten zufolge knapp 79 Millionen Euro.

R.Hawkins--TNT

Empfohlen

IG Metall: 175.000 Beschäftigte beim Aktionstag Automobilindustrie

Rund 175.000 Beschäftigte in der Automobilindustrie haben nach Angaben der Gewerkschaft IG Metall am Montag an bundesweiten Aktionen gegen Stellenabbau und Werksschließungen demonstriert. Sie beteiligten sich an insgesamt rund 280 Aktionen, wie die Gewerkschaft am Montag mitteilte. IG-Metall-Chefin Christiane Benner erklärte: "Beschäftigte sind nicht länger bereit, für eine Krise zu zahlen, die sie nicht verschuldet haben."

"Trassenrabatt": Nahverkehrsunternehmen fordern Unterstützung

Analog zum Tankrabatt der Bundesregierung fordern Schienenverkehrsunternehmen einen "Trassenrabatt". Mit den 800 Millionen Euro, die der Tankrabatt pro Monat koste, könne die Finanzlücke beim Schienenpersonennahverkehr (SPNV) für zwei Jahre geschlossen werden, rechnete der Bundesverband Schienennahverkehr am Montag vor. "Vom SPNV profitieren dabei aber 2,75 Milliarden Fahrgäste pro Jahr."

IG Metall fordert Unterstützung für kriselnde Autoindustrie - Kritik auch an Konzernen

Die IG Metall hat an ihrem Automobil-Aktionstag neben Forderungen an die Unternehmen auch die Politik in die Pflicht genommen. Die Gewerkschaft kritisierte am Montag "mangelhafte industriepolitische Rahmenbedingungen" für die Autohersteller auf deutscher und europäischer Ebene. IG-Metall-Chefin Christiane Benner forderte bei einem Auftritt am Stammwerk von Volkswagen in Wolfsburg einen besseren Schutz vor unfairem Wettbewerb aus China und eine wirksamere Subventionspolitik der EU.

OVG: Berliner Verkehrsbetriebe müssen Nius-Werbekampagne fortsetzen

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) müssen eine Werbekampagne des rechtspopulistischen Onlineportals "Nius" fortsetzen. Das entschied das Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg nach einer Mitteilung vom Montag. Nius habe "Anspruch auf gleichen und diskriminierungsfreien Zugang zu den Werbeflächen der BVG". (OVG 1 S 63/26)

Textgröße ändern: