The National Times - Vier Tote bei schweren Überschwemmungen im Osten Spaniens

Vier Tote bei schweren Überschwemmungen im Osten Spaniens


Vier Tote bei schweren Überschwemmungen im Osten Spaniens
Vier Tote bei schweren Überschwemmungen im Osten Spaniens / Foto: © AFP

Sintflutartige Niederschläge haben im Osten Spaniens zu schweren Überschwemmungen geführt, bei denen nach Behördenangaben in den vergangenen Tagen mindestens vier Menschen ums Leben kamen. In einigen Gebieten an der Mittelmeerküste seien bis zu 700 Liter Regen innerhalb von 24 Stunden gefallen, teilte die Regierung mit. Die Fluten rissen Fahrzeuge mit sich und setzten Straßen unter Wasser, einige Menschen mussten mit Hubschraubern aus ihren Häusern gerettet werden.

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Katastrophenhelfer des Militärs seien im Einsatz, erklärte Ministerpräsident Pedro Sánchez im Onlinedienst X. Er versprach die "volle Unterstützung" der Regierung.

Der Präsident der Region Valencia, Juan Francisco Pérez Llorca, berichtete von drei Todesopfern. Zwei von ihnen wurden demnach in der Küstengemeinde Oliva gefunden: Eine 79-jährige Frau lag tot in ihrem Haus, das andere Opfer war ein Mann, der auf einem Campingplatz einen Herzinfarkt erlitten hatte. Ein dritter Mann war am Sonntag beim Schwimmen an einem Strand in Sagunto ertrunken. In Katalonien hatte die Feuerwehr am Sonntag den Tod einer Frau gemeldet, die in einen Bach gestürzt war.

Auf Mallorca sowie auf Ibiza und Formentera fiel am Montag der Schulunterricht aus. Am Nachmittag konnten aufgrund einer verbesserten Wetterlage die meisten Einschränkungen wieder aufgehoben werden.

Schon am Sonntag hatten Rettungsdienste in den Regionen Valencia, Katalonien, Andalusien und auf den Balearen wegen stürmischen Wetters hunderte Einsätze gemeldet. In mehr als hundert Bezirken wiesen die Behörden die Bewohner an, über mehrere Stunden in ihren Wohnungen zu bleiben.

Auf Ibiza trieben Müllcontainer im Wasser. Die wichtigste Straßenverbindung zum Flughafen wurde gesperrt. Zahlreiche Flüge wurden gestrichen, umgeleitet oder verspäteten sich. Auch auf Mallorca wurden dutzende Flugverbindungen gestrichen, wie der Flughafenbetreiber Aena mitteilte. Die Armee verlegte wegen der angespannten Lage Soldaten vom spanischen Festland auf die Inseln. In Andalusien waren am Wochenende nahe Málaga zehn Menschen aus einem überfluteten Tunnel einer Strandpromenade gerettet worden.

Der fortschreitende Klimawandel führt Experten zufolge auch in Spanien zu häufigeren und heftigeren Extremwetter-Ereignissen wie Starkregen. Der September war laut Aemet der heißeste auf dem spanischen Festland seit Beginn der Aufzeichnungen. Zudem erlebte Spanien laut Aemet dieses Jahr den heißesten Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen.

F.Harris--TNT

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