The National Times - Stadt Monschau hebt Evakuierung wegen Waldbrands in Belgien auf

Stadt Monschau hebt Evakuierung wegen Waldbrands in Belgien auf


Stadt Monschau hebt Evakuierung wegen Waldbrands in Belgien auf
Stadt Monschau hebt Evakuierung wegen Waldbrands in Belgien auf / Foto: © AFP

Die Stadt Monschau hat die Evakuierung mehrerer Straßenzüge wegen des Waldbrands im benachbarten Belgien aufgehoben. Die Betroffenen aus den Bereichen Ruitzhof und Geisberg könnten "mit sofortiger Wirkung wieder in ihre Häuser zurückkehren", teilte die Stadtverwaltung am Mittwoch mit. In Belgien gelang es Einsatzkräften nach Behördenangaben inzwischen, das Großfeuer im Naturschutzgebiet Hohes Venn einzugrenzen.

Textgröße ändern:

Betroffen von der vorsorglichen Räumung auf dem Gebiet der Gemeinde im südöstlichen Nordrhein-Westfalen waren etwa 30 Bewohner. Die Behörden hatten sie am Sonntagabend angeordnet, als sich die Flammen auf belgischer Seite immer näher an die Grenze zu Deutschland heranfraßen.

Die Entscheidung zur Rückkehr der Betroffenen sei "nach den jüngsten Begutachtungen vor Ort" erfolgt, teilte die Stadtverwaltung mit. Schon in der Nacht zum Mittwoch hatte sie erklärt, dass die Ausbreitung des Waldbrand auf belgischer Seite durch die Wetterlage und den intensiven Löscheinsatz gestoppt worden sei. Mit Blick auf Lage in Deutschland scheine die Situation damit "aktuell unter Kontrolle zu sein", hieß es.

B.Scott--TNT

Empfohlen

Evakuierungen in Monschau und Belgien wegen Waldbrands aufgehoben - Lage weiter "kompliziert"

In Deutschland und Belgien sind die Evakuierungen wegen des Waldbrands im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn nahe der Grenze aufgehoben worden. Die Betroffenen aus den Bereichen Ruitzhof und Geisberg im Eifelort Monschau könnten "mit sofortiger Wirkung wieder in ihre Häuser zurückkehren", teilte die Stadtverwaltung Monschau am Mittwoch mit. In Belgien gelang es den Einsatzkräften nach Behördenangaben inzwischen, das Großfeuer in dem Naturschutzgebiet einzugrenzen.

Hubertz: Hitzeschutz kein Widerspruch zu mehr Wohnungsbau

Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) sieht in strengeren Hitzeschutzvorgaben im Baugesetzbuch keinen Widerspruch zum Ziel einer Beschleunigung des Wohnungsbaus. "Das eine schließt das andere nicht aus", sagte die zuständige Ministerin am Mittwoch im ZDF-"Morgenmagazin". Ohnehin setze die Regierung bei ihrem sogenannten Bauturbo auf das "Potenzial der Nachverdichtung" in Städten - darunter das Aufstocken von Gebäuden.

Hitzeschutz: Hubig will Einbau von Klimaanlagen für Mieter erleichtern

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) will mit Gesetzesänderungen Mietern den Einbau von Klimaanlagen und Sonnenblenden erleichtern. Auch die "klassische Rechtspolitik" könne einen Beitrag zum Hitzeschutz leisten, sagte sie der "Rheinischen Post" (Mittwochsausgabe). "Ich denke insbesondere an das Mietrecht. Ich kann mir zum Beispiel vorstellen, dass wir es Mieterinnen und Mietern erleichtern, ihre Wohnungen mit Klimaanlagen oder Sonnenblenden auszustatten."

Britischer Klimaschutz-Versuch: Weniger Kondensstreifen durch Google-Technologie

Großbritannien erhofft sich durch kleine Anpassungen der Flughöhe in der Luftfahrt eine Verringerung von Kondensstreifen und damit der Schäden für das Klima. Wissenschaftler sollen nun in einem groß angelegten Versuch ermitteln, ob dabei eine von Google entwickelte KI-Technologie helfen kann, wie die britische Regierung und der US-Konzern am Dienstag mitteilten. Die Untersuchungen konzentrieren sich demnach auf Langstreckenflüge über dem Nordatlantik.

Textgröße ändern: