The National Times - Zuviele Unsicherheiten: Traditionelle Prognose für französische Weinernte verschoben

Zuviele Unsicherheiten: Traditionelle Prognose für französische Weinernte verschoben


Zuviele Unsicherheiten: Traditionelle Prognose für französische Weinernte verschoben
Zuviele Unsicherheiten: Traditionelle Prognose für französische Weinernte verschoben / Foto: © AFP

Wegen zu großer Unsicherheiten durch Hitze und Trockenheit hat das französische Landwirtschaftsministerium die traditionelle Prognose für die Weinernte verschoben. Die für gewöhnlich rund um den 7. August veröffentlichten ersten Schätzungen würden auf den 8. September gelegt, erklärte das Ministerium am Dienstag. Dann hätten die staatlichen Stellen einen "besseren Überblick über das Erntepotenzial".

Textgröße ändern:

In diesem Jahr hätten fast alle regionalen Stellen auf die große Unsicherheit für Prognosen verwiesen, erklärte das Ministerium. Ursache seien die "seit Ende Juni beobachteten außergewöhnlichen Wetterbedingungen" wie Hitzewellen und Trockenheit und andere Unwägbarkeiten wie Brände, Hagel und Gewitter. Die Auswirkungen all dieser Vorkommnisse auf die Reben und das Erntepotenzial seien "besonders schwer einzuschätzen".

Die Weinanbaugebiete Frankreichs stehen vor unterschiedlichen Herausforderungen. In einigen Gegenden wie im Burgund und im Beaujolais kommt es zu einer frühen Lese, in anderen Orten reifen die Trauben hingegen verzögert oder weisen nur ein unterdurchschnittliches Gewicht auf.

F.Adams--TNT

Empfohlen

Fast 41 Grad: Neuer Temperaturrekord in Österreich gemessen

Mit 40,8 Grad Celsius in Wien ist in Österreich am Dienstag ein neuer Hitzerekord erreicht worden. Die Rekordtemperatur wurde im Stadtteil Stammersdorf im Osten der Hauptstadt gemessen, wie der nationale Wetterdienst mitteilte. Der bisherige Rekord stammte vom August 2013, damals war das Thermometer in Bad Deutsch-Altenburg im Osten des Landes bis auf 40.5 Grad geklettert.

Juli war heißester Monat seit Aufzeichnungsbeginn in Frankreich

Der Juli war in Frankreich der bislang heißeste Monat seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen vor mehr als 125 Jahren. Die Durchschnittstemperatur lag bei 24,9 Grad Celsius und damit über dem bisherigen Rekordwert vom August 2003 (24,8 Grad), wie der französische Wetterdienst am Dienstag mitteilte. Durchschnittlich war es 3,8 Grad heißer als im Mittel der Periode zwischen 1991 und 2020.

Unwettergefahr bei starker Hitze: Wetterdienst warnt vor neuen Gewittern

Nach schweren Gewittern in Teilen Deutschlands drohen am Dienstag erneut Unwetter. Vor allem im Westen und Südwesten sei am Nachmittag mit kräftigen Gewittern mit erhöhtem Unwetterpotenzial zu rechnen, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mit. Dabei bleibe es nahezu landesweit heiß. In der Mitte und im Süden Deutschlands erwarten die Meteorologen Temperaturen von 35 bis 38 Grad.

Ökonom: Niedrigwasser könnte Wirtschaftswachstum zunichte machen

Das Niedrigwasser in deutschen Flüssen könnte nach Einschätzung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) das Wirtschaftswachstum in diesem Jahr zunichte machen. Ein "längerer Ausfall der Schiffbarkeit auf dem Rhein könnte das ganz klitzekleine Pflänzchen Wachstum, das wir haben, komplett ersticken", sagte IW-Ökonom Thilo Schäfer der "Bild"-Zeitung vom Dienstag. Demnach könnte das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts wegen des Niedrigwassers um 0,4 Punkte niedriger ausfallen als bisher erwartet.

Textgröße ändern: