The National Times - Juli war heißester Monat seit Aufzeichnungsbeginn in Frankreich

Juli war heißester Monat seit Aufzeichnungsbeginn in Frankreich


Juli war heißester  Monat seit Aufzeichnungsbeginn in Frankreich
Juli war heißester Monat seit Aufzeichnungsbeginn in Frankreich / Foto: © AFP

Der Juli war in Frankreich der bislang heißeste Monat seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen vor mehr als 125 Jahren. Die Durchschnittstemperatur lag bei 24,9 Grad Celsius und damit über dem bisherigen Rekordwert vom August 2003 (24,8 Grad), wie der französische Wetterdienst am Dienstag mitteilte. Durchschnittlich war es 3,8 Grad heißer als im Mittel der Periode zwischen 1991 und 2020.

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Gleichzeitig war der Juli deutlich zu trocken, das Regendefizit lag laut Wetterdienst Météo-France bei 70 Prozent. Die Trockenheit hat schwere Auswirkungen auf die Landwirtschaft und erhöht die Waldbrandgefahr. Ende Juli hatte ein riesiger Waldbrand nahe Bordeaux im Südwesten Frankreichs tausende Hektar Vegetation vernichtet.

P.Murphy--TNT

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Westeuropa erlebt heißesten Juni und Juli seit Beginn der Aufzeichnungen

Westeuropa hat in diesem Jahr den heißesten Juni und Juli seit Beginn der Aufzeichnungen erlebt. Die Durchschnittstemperatur für die beiden Monate lag bei 21,62 Grad – und damit über dem bisherigen Rekord aus dem Jahr 2022, wie das EU-Beobachtungsprogramm Copernicus am Montag mitteilte. Der Wert spiegele "die außergewöhnlich anhaltende Hitze" in diesem Sommer wider, erklärte Copernicus. Die Bodenfeuchtigkeit sei zudem "deutlich niedriger" als im Juli 2022, als die letzte extreme Dürre Westeuropa heimgesucht hatte.

Niedrigwasser: Bilger für Aussetzung von Sonn- und Feiertagsfahrverbot für Lkw

Zur Vermeidung von Lieferengpässen wegen des derzeit extremen Niedrigwassers in deutschen Flüssen will Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) rasch dafür sorgen, dass wichtige Güter zeitweilig vermehrt über die Straße transportiert werden können. Angesichts der aktuellen Situation gehe es auch um "kurzfristige Maßnahmen wie die Aussetzung des Sonn- und Feiertagsfahrverbots für Lkw", sagte Bilger am Donnerstag nach einem Spitzengespräch mit Wirtschaftsvertretern in Bonn. Er werde "sehr kurzfristig mit den Länderverkehrsministern darüber sprechen".

Böden in Deutschland ähnlich trocken wie in Dürrejahren 2018 und 2022

Wegen ausbleibender Niederschläge sind die Böden in Deutschland in diesem Jahr ähnlich stark ausgetrocknet wie in den Dürrejahren 2018 und 2022. Im Süden ist der Untergrund verbreitet sogar noch trockener als in diesen beiden Jahren, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Donnerstag in Offenbach mitteilte. Dort werde die Lage für Natur und Landwirtschaft "zunehmend kritisch". Flächendeckende Niederschläge deuten sich dem DWD zufolge auch in den kommenden Tagen nicht an.

Bislang fast 12.000 Hitzetote in Deutschland - hohe Sterblichkeit vor allem im Juni

In Deutschland sind in diesem Sommer bereits fast 12.000 Menschen an den Folgen von Hitze gestorben. Bis zum 26. Juli gab es bundesweit schätzungsweise 11.900 Hitzetote, wie aus dem am Donnerstag in Berlin veröffentlichten Wochenbericht des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Der bisher höchste Wert wurde zuletzt im Jahr 2018 bei geschätzt 8900 hitzebedingten Sterbefällen registriert.

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