The National Times - UNO schlägt Alarm: Die vergangenen elf Jahre waren die heißesten der Geschichte

UNO schlägt Alarm: Die vergangenen elf Jahre waren die heißesten der Geschichte


UNO schlägt Alarm: Die vergangenen elf Jahre waren die heißesten der Geschichte
UNO schlägt Alarm: Die vergangenen elf Jahre waren die heißesten der Geschichte / Foto: © AFP/Archiv

Die Vereinten Nationen haben zum Weltwettertag Alarm geschlagen: "Das globale Klima befindet sich in einem Notstand", erklärte am Montag UN-Generalsekretär António Guterres. Er verwies auf den zeitgleich veröffentlichten Weltklimabericht, demzufolge die vergangenen elf Jahre die heißesten der Geschichte waren.

Textgröße ändern:

In ihrem jährlichen Weltklimabericht konstatierte die Weltorganisation für Meteorologie (WMO), dass 2015 bis 2025 die heißesten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen waren. Das vergangene Jahr sei dabei nach derzeit vorliegenden Daten das zweit- oder drittwärmste Jahr jemals gewesen.

"Die Menschheit hat gerade die elf heißesten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen erlebt. Wenn sich die Geschichte elfmal wiederholt, ist das kein Zufall mehr. Es ist ein Weckruf", erklärte Guterres. "Die Erde wird über ihre Belastungsgrenzen hinaus beansprucht."

G.Waters--TNT

Empfohlen

IUCN: 96 Prozent der Korallenriffe weltweit vom Absterben bedroht

Wegen des fortschreitenden Klimawandels sind laut einer Prognose der Weltnaturschutzunion (IUCN) innerhalb der kommenden 50 Jahre fast alle Korallenriffe der Welt vom Absterben bedroht. Es bestehe für 96 Prozent der Korallenriffe in den Weltmeeren "ein extrem erhöhtes Risiko", dass sie bis 2075 absterben, hieß es in einer am Donnerstag veröffentlichten IUCN-Analyse. Es war die erste weltweite Untersuchung dieser Art.

El Niño: Appell der Vereinten Nationen zu gemeinsamen Schutzvorkehrungen

Wegen einer beispiellosen Intensität des gegenwärtigen Klimaphänomens El Niño haben die Vereinten Nationen zu gemeinsamen Schutzvorkehrungen für die am stärksten betroffenen Menschen aufgerufen. "Heute richten wir einen gemeinsamen Appell an die internationale Gemeinschaft, dringend und koordiniert vorausschauend zu handeln", erklärte die Generalsekretärin der Weltmeteorologieorganisation (WMO), Celeste Saulo, am Mittwoch in Genf. "Wir können El Niño nicht aufhalten, aber wir können viele seiner schlimmsten Folgen für die Menschen verhindern."

UN-Bericht: Menschheit "gefährlich weit" vom Erreichen ihrer Klimaziele entfernt

Die Menschheit ist laut einem Bericht des UN-Umweltprogramms Unep "gefährlich weit" vom Erreichen ihrer Klimaziele entfernt. Die gegenwärtigen nationalen Klimaschutzmaßnahmen seien völlig unzureichend und der weltweite Ausstoß von Treibhausgasen weiter "auf Rekordstand", kritisierte UN-Generalsekretär António Guterres am Mittwoch anlässlich der Veröffentlichung des sogenannten Emissions Gap Report des Unep. Er ist eine deutliche Mahnung knapp drei Wochen vor der Weltklimakonferenz in Antalya (COP31).

Verbrenner-Aus: Mitte-Fraktionen im EU-Parlament handeln Kompromiss aus

In den Verhandlungen über eine Abkehr vom Verbrenner-Aus zeichnet sich zwischen den Mitte-Fraktionen im Europaparlament ein Kompromiss ab. Abgeordnete der Europäischen Volkspartei (EVP) um CDU und CSU, der Sozialdemokraten und der Liberalen handelten am Dienstag eine Lockerung der CO2-Grenzwerte für Autos aus, wie aus dem der Nachrichtenagentur AFP vorliegenden vorläufigen Kompromisstext hervorging. Die gemeinsame Linie ist in den Fraktionen aber noch nicht beschlossen.

Textgröße ändern: