The National Times - Weltmeteorologieorganisation veröffentlicht Prognose zu Klimaphänomen El Niño

Weltmeteorologieorganisation veröffentlicht Prognose zu Klimaphänomen El Niño


Weltmeteorologieorganisation veröffentlicht Prognose zu  Klimaphänomen El Niño
Weltmeteorologieorganisation veröffentlicht Prognose zu Klimaphänomen El Niño / Foto: © AFP

Die Weltmeteorologieorganisation (WMO) veröffentlicht am Dienstag in Genf eine aktualisierte Prognose zum möglichen erneuten Auftreten des Klimaphänomens El Niño, das zu neuen globalen Temperaturrekorden beitragen könnte. Laut der Nationalen Ozean- und Atmosphärenbehörde (NOAA) der USA besteht eine 50- bis 60-prozentige Wahrscheinlichkeit, dass sich 2026 zwischen Juli und September ein El Niño entwickelt. Es handelt sich dabei um ein wiederkehrendes natürliches Klimaphänomen im Pazifik, das zu einem zwischenzeitlichen Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur führt.

Textgröße ändern:

Das Klimaphänomen, das sich alle zwei bis sieben Jahre ereignet, wirkt sich in einem Domino-Effekt auf die Temperaturen und Niederschläge in unterschiedlichen Erdregionen aus. In Südostasien, Australien, im Süden Afrikas und im Norden Brasiliens führt El Niño in der Regel zu mehr Trockenheit, am Horn von Afrika, im Süden der USA, in Peru und Ecuador werden hingegen stärkere Niederschläge registriert.

F.Harris--TNT

Empfohlen

Orkantief Manja verursacht zahlreiche Feuerwehreinsätze

Umgestürzte Bäume, lose Gegenstände und Wasseransammlungen beschäftigten die Feuerwehren in Bonn und im Rhein-Sieg-Kreis. In Königswinter traf ein Baum ein Wohnhaus.

Stromversorgung in Freiburg nach Unwetter wiederhergestellt

Nach einem nächtlichen Unwetter waren am Sonntagmorgen Teile Freiburgs ohne Strom. Der Netzbetreiber stellte die Versorgung nach Reparaturarbeiten wieder her.

IUCN: 96 Prozent der Korallenriffe weltweit vom Absterben bedroht

Wegen des fortschreitenden Klimawandels sind laut einer Prognose der Weltnaturschutzunion (IUCN) innerhalb der kommenden 50 Jahre fast alle Korallenriffe der Welt vom Absterben bedroht. Es bestehe für 96 Prozent der Korallenriffe in den Weltmeeren "ein extrem erhöhtes Risiko", dass sie bis 2075 absterben, hieß es in einer am Donnerstag veröffentlichten IUCN-Analyse. Es war die erste weltweite Untersuchung dieser Art.

El Niño: Appell der Vereinten Nationen zu gemeinsamen Schutzvorkehrungen

Wegen einer beispiellosen Intensität des gegenwärtigen Klimaphänomens El Niño haben die Vereinten Nationen zu gemeinsamen Schutzvorkehrungen für die am stärksten betroffenen Menschen aufgerufen. "Heute richten wir einen gemeinsamen Appell an die internationale Gemeinschaft, dringend und koordiniert vorausschauend zu handeln", erklärte die Generalsekretärin der Weltmeteorologieorganisation (WMO), Celeste Saulo, am Mittwoch in Genf. "Wir können El Niño nicht aufhalten, aber wir können viele seiner schlimmsten Folgen für die Menschen verhindern."

Textgröße ändern: